Waldmohr RHEINPFALZ Plus Artikel Kommentar zum Foodsharing: (K)eine Sache des Geldbeutels

Im Kreis wird am Mittwoch der erste Fairteiler eröffnet.
Im Kreis wird am Mittwoch der erste Fairteiler eröffnet.

Foodsharing kommt vorrangig sozial Schwachen zugute. Aber auch wohlhabende Menschen sollten sich dafür öffnen.

Ob Flohmärkte, Second-Hand-Kaufhäuser oder Babybasare – Foodsharing fügt sich in eine lange Reihe von Einrichtungen und Veranstaltungen ein, bei denen Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt ist. Denn die Artikel werden nicht weggeworfen. Somit entsteht weniger Müll. Auf der anderen Seite erhalten Abnehmer günstige Waren. Davon profitieren besonders Menschen aus sozial schwachen Schichten.

Doch auf diese Weise die Umwelt zu schonen und Ressourcen zu sparen, darf nicht nur Sache von Menschen sein, die sich Neuware oder frische Lebensmittel nicht leisten können. Gerade in Zeiten der Umweltkrise, Inflation und des Rohstoffmangels sollten mehr Personen aus wohlhabendere Schichten umdenken und sich für die Verwendung abgelaufener oder nicht mehr ganz so frischer Lebensmittel öffnen.

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