Meisenheim / Lauterecken RHEINPFALZ Plus Artikel Kommentar zu den Plänen für die Bereitschaftsdienstpraxis

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Fakt ist: Tritt die Änderung in Kraft, dann trifft die erste Diagnose kein Arzt. Das ist sicherlich keine Verbesserung.

Eine zentrale Steuerung des Patienten in die richtige Versorgungsebene heißt, wer nichts hat, soll zu Hause bleiben; wer diffuse Beschwerden hat, den wird ein Arzt zurückrufen und gegebenenfalls einen Hausbesuch machen; wer lebensbedrohliche Symptome hat, für den wird der Rettungsdienst alarmiert. Klingt nach einem perfekten System.

Aber: Die Entscheidung darüber, was zuerst zu tun ist, ist lediglich medizinischem Fachpersonal überlassen, nicht einem Arzt. Der kommt erst an zweiter Stelle. Ein Arztbesuch beim Patienten ist gut, aber zu dieser notwendigen Entscheidung kommt es womöglich gar nicht. Da stellt sich schon die Frage, wie sich dadurch die medizinische Versorgung verbessern soll.

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