Kreis Kusel Kaum ein Tag ohne das runde Leder

Hat mit 34 Treffern großen Anteil am Lauterecker Aufstieg: Edis Resic (links, gegen Björn Müller vom VfB Reichenbach II).
Hat mit 34 Treffern großen Anteil am Lauterecker Aufstieg: Edis Resic (links, gegen Björn Müller vom VfB Reichenbach II).

«Lauterecken.» 34 Treffer in 30 Partien. Das ist die sagenhafte Bilanz von Edis Resic, der mit seinen Toren maßgeblichen Anteil an der Meisterschaft des SV Veldenz Lauterecken in der B-Klasse Kusel-Kaiserslautern Nord hatte. Für die anstehende Saison in der A-Klasse wünscht sich der Torjäger, dass sein Team guten Fußball zeigt, der die Zuschauer begeistert.

„Meine eigene Leistung will ich gar nicht so in den Vordergrund stellen. Klar freue ich mich über die Tore, aber ein Stürmer kann nur dann treffen, wenn der Rest der Mannschaft auch funktioniert“, sagt Resic, der vor der Saison in die Veldenzstadt gekommen war und mit seiner Familie in Kaiserslautern lebt. Ein großes Lob hat der Torjäger für seinen Coach übrig: „Die Meisterschaft ist auch ein großer Verdienst unseres Trainers Valon Lukaj, der es geschafft hat, aus den vielen Neuzugängen und etablierten Spielern schnell eine Einheit zu formen. Dass viele von uns auch schon erfolgreich in höheren Ligen gespielt haben, heißt ja nicht automatisch, dass auch eine gute Mannschaft aus den Einzelspielern wird – das hat Valon aber richtig gut hinbekommen.“ Und Resic weiß, dass er sich auf dem Platz besonders auf einen „Vorarbeiter“ verlassen kann – den Mittelfeldstrategen und ehemaligen FCK-Spieler Hakan Akten: „Hakan ist Ideengeber und Herz unserer Mannschaft. Es ist eine Augenweide, ihm zuzusehen. Wir kennen uns schon sehr lange und verstehen uns blind. Er kennt meine Laufwege ganz genau, und seine Zuspiele machen es uns Stürmern oftmals einfach, sie in Tore zu verwandeln“, bescheinigt Resic seinem Teamkameraden. „Doch man darf auch die Spieler nicht vergessen, die weniger glänzen, dafür aber die Drecksarbeit verrichten. Die sind mindestens genauso wichtig für den Erfolg.“ Für die anstehende Spielzeit in der A-Klasse will sich Resic im Vorfeld nicht auf eine bestimmte Platzierung festlegen. „Wir wollen einfach eine gute Rolle in der A-Klasse spielen und vor allem Fußball zeigen, der die Leute sonntags gerne zu unseren Spielen kommen lässt“, blickt der 33-Jährige voraus. Für Hobbys hat der erfolgreiche Angreifer nach eigener Aussage kaum Zeit. Und das nicht nur, weil er als Produktionsmitarbeiter im Schichtbetrieb bei der Firma GKN in Kaiserslautern beschäftigt ist. Denn wenn er nicht gerade arbeitet oder selbst auf dem Fußballplatz steht, ist er oft mit seinen beiden Söhnen unterwegs. „Die Jungs haben die Begeisterung für den Fußball von ihrem Vater geerbt“, sagt Resic mit einem Schmunzeln. „Deshalb vergeht bei uns kaum ein Tag in der Woche, an dem nichts mit Fußball ansteht.“

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