Fußball Jetzt zählt es für den SV Nanz-Dietschweiler

 Kampfbereit: Yannick Mahl (hinten) vom SV Nanz-Dietschweiler gegen Emil Gerth vom TuS Hohenecken.
Kampfbereit: Yannick Mahl (hinten) vom SV Nanz-Dietschweiler gegen Emil Gerth vom TuS Hohenecken.

Der SV holte einen wichtigen Dreier, während die Konkurrenz im Keller patzte. Jetzt folgt ein Sechs-Punkte-Spiel gegen Hinterweidenthal.

Beide Kontrahenten stehen aktuell noch auf einem Abstiegsplatz, aber für beide ist der Klassenerhalt noch realistisch. Der Landesligakick startet am Sonntag um 15 Uhr auf dem Hinterweidenthaler Rasenplatz.

Mit 5:2 siegten die Nanzdietschweilerer am vergangenen Sonntag gegen den TSC Zweibrücken. Die Mannschaft unter der Leitung von Spielertrainer Fabian Lauder konnte gegen den Drittplatzierten defensiv kompakt auftreten und dabei vorne immer wieder Nadelstiche setzen. „Wir wussten, die sind extrem spielstark“, hält Lauder bezüglich der Zweibrücker rückblickend fest. Dementsprechend zielte es seine Mannschaft stark darauf ab, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Letztlich war der Sieg aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung verdient.

Noch drei Punkte

Die Maximalausbeute hat den Nanzdietschweilerern sehr gut getan. Der Abstand zum rettenden Ufer ist mit dem letzten Spieltag von fünf auf drei Punkte geschrumpft. Doch ausgerechnet der nächste Gegner holte am vergangenen Wochenende ebenfalls wichtige drei Punkte im Kampf um den Abstieg. Damit reiht sich der SV Hinterweidenthal mit einem Punkt mehr als Nanz-Dietschweiler auf Rang 13 ein.

Beide Mannschaften haben am Sonntag also fest vor zu punkten. „Wir müssen noch mindestens vier Punkte holen“, betont Lauder angesichts der brenzligen Tabellensituation. Und gegen Hinterweidenthal zu punkten wäre wie zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen – denn im Umkehrschluss würde dabei ein direkter Konkurrent geschwächt werden.

„Hinterweidenthal hat eine sehr erfahrene Mannschaft“, berichtet Lauder über den langjährigen Landesligisten. Im Hinspiel fuhr seine Mannschaft einen deutlichen 6:1-Heimerfolg ein. Ein ähnliches Ergebnis im Rückspiel käme Lauders Truppe sehr gelegen. Wobei die Tordifferenz kaum aufzupolieren ist, denn der SV Nanzdietschweiler hat im Vergleich zu anderen Kellerkindern eine deutlich schlechtere Tordifferenz.

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