Handball HWE will mit schnellem Spiel die Spitze erobern
„Wir haben die Information bekommen, dass dort Flüchtlinge untergebracht werden. Wir müssen jetzt schauen, dass wir Hallenzeiten bekommen“, erzählt HWE-Trainer Daniel Thum, der in den Übungseinheiten in dieser Woche die fehlenden Akteure mit Jugendspielern ersetzte.
Sein Fokus und der seines Teams liegt indes auf dem Spitzenspiel beim Tabellenführer TuS Elm-Sprengen am Samstag (18 Uhr/Jahnsporthalle), der nach Minuspunkten gleichauf, ganz vorne in der Tabelle, mit der HWE steht. Der Tabellenführer hat nach 16 Partien 24:8 Punkte, die HWE Erbach-Waldmohr mit 22:8 Zählern knapp dahinter, hat zudem ein Spiel weniger ausgetragen.
Vorsicht vor den Schneider-Brüdern
Beim Gegner sind insbesondere die Brüder Raphael Schneider, der zuletzt elf Tore im Spiel gegen Köllertal warf, und Raphael Schneider hervorzuheben. „Raphael Schneider hat Erfahrung in der RPS-Oberliga in Völklingen gesammelt. Beide Schneiders haben ein gutes Auge“, erzählt Thum, der auch vor dem Zusammenspiel der beiden Brüder am Kreis warnt. „Elm macht es insgesamt richtig gut. Sie haben auch zwei gute Torleute, spielen eine gute erste und zweite Welle“, weist Thum auf das schnelle Spiel des Klassenprimus hin.
Auch die Fans und die Halle im saarländischen Schwalbach seien besonders. „Die Fans machen dort richtig gute Stimmung. Es ist aber eine richtig unangenehme Halle“, erklärt der HWE-Trainer, der mit seinem Team seinerseits das in den vergangenen Wochen gezeigte schnelle Spiel fortführen will. Dabei muss er aber mit Glen Luga (Prüfung), Max und Philipp Gast, sowie Martin Walther (Verletzung) auf vier wichtige Spieler verzichten. Nach seiner Corona-Infektion kehrt Tim Eder zurück.