Kreis Kusel RHEINPFALZ Plus Artikel Homburger Musiksommer auf dem historischen Marktplatz

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Jede Menge Konzerte bietet der Homburger Musiksommer in diesem Jahr. Auf dem historischen Marktplatz kann man bei guter Musik entweder den Feierabend gemütlich ausklingen lassen oder morgens ganz entspannt das Wochenende beginnen. Auch genretechnisch kommen alle Musikliebhaber auf ihre Kosten.

Mit dabei sind unter anderem eine ABBA-Covershow, Bigbands und Tribute-Bands. So lässt die Santana-Coverband lateinamerikanische Rhythmen erklingen. Freitags finden die Konzerte immer von 19 bis 22 Uhr statt, samstags steigen sie von 11 bis 14 Uhr. 35 Konzerte gibt es von Ende Mai bis Mitte September – und der Eintritt ist immer frei.

Van Baker & Band Freitag, 31. Mai 2019, 19 Uhr

Als Geheimtipp in der Schlager- und Neue-Deutsche- Welle-Coverszene gelten Van Baker & Band: Die Zuschauer erwartet eine glitzernde Schlager-Partyband, die von Liebe und Leidenschaft singt. Vor 13 Jahren schlossen sich in Hessen fünf Freunde zusammen, um Musik zu machen. Es wird ein Fest für alle Zuschauerinnen: „Gutaussehende Jünglinge in goldenen Gewändern, die euch Lieder über Liebe, Leid und Lust bringen“, wie es der Veranstalter formuliert. „Ein Bett im Kornfeld“, „Ich will Spaß“ oder „Fiesta Mexicana“ – für jeden Geschmack ist etwas dabei, ob Schlager, Neue Deutsche Welle oder Deutschpop. Die Band besteht aus dem namensgebenden Jerome Van Baker, Ricardo de la Bomba, Klaus Thaler, Patrick van der Tasten und Flore Boulangé.

USAFE The Ambassadors Samstag, 1. Juni, 11 Uhr

The Ambassadors – das ist ein zwölfköpfiges Jazz-Ensemble des auf dem Flugplatz Ramstein stationierten Stabsmusikkorps der US-Luftstreitkräfte in Europa. Sie wollen das musikalische Erbe der Army-Air-Force-Band aus dem Zweiten Weltkrieg fortführen. Die Zuhörer erwarten meisterhafte Reproduktionen amerikanischer Big-Band-Swing-Klassiker. Die Bigband begeistert seit Jahrzehnten das internationale Publikum und lässt die goldenen Jahre der amerikanischen Swing-Ära wieder aufleben.

Downwind plays Cash Freitag, 7. Juni, 19 Uhr

Der Name ist Programm: Downwind spielt Lieder von Johnny Cash und nimmt dabei die Zuhörer mit von den Ursprüngen wie „Walk the Line“, bis hin zu Cashs Coversongs wie „Hurt“ oder „I Hung My Head“. Leadsänger ist Mark Schlick, unterstützt wird er von Andrea Stefanie, die den Part von June Carter Cash (die 2003 verstorbene Ehefrau Johnny Cashs) übernimmt. Die übrigen Bandmitglieder, die alle auch singen, sind Volker Pfeifer (Gitarre), Rainer Frantzen (Schlagzeug), Gerd Schlick (Gitarre) und Stephan Eberle (Bass). Downwind spielt sonst auch andere Cover, aber für spezielle Anlässe bietet die Band die „Johnny Cash Tribute Night“.

Bernhard Ullrich Swing Quartett , Samstag, 8. Juni, 11 Uhr

Jazzig wird es wieder mit Bernhard Ullrich. Zusammen mit Karsten Gnettner (Bass), Thilo Wagner (Piano) und Bernard Fleghar (Schlagzeug) spielt das Quartett Songs aus dem Swing. Als Stargast erwarten die Musiker die Kanadierin Nina Michelle. Die Sängerin ist für ihre markante Stimme bekannt. Für den Groove beim swingenden, klassischen Jazz ist sie ein Garant.

Halleluja Westernhagen Tribute Show, Freitag, 14. Juni, 19 Uhr

Wenn man die lokale Musikkultur mag, kommt man an Pepe Pirmann nicht vorbei. Er liebt die Lieder von Marius Müller-Westernhagen und arbeitete kurzerhand ein Tribute-Konzert aus, mit dem er auch schon in der Zweibrücker Konzerthalle am Flugplatz das Publikum begeisterte. Mit einer eigens dafür zusammengestellten Band kommt er nah an den 70-jährigen Musiker heran. Mit über elf Millionen verkauften Platten ist der eine echte Herausforderung – der sich Pirmann mit großem Vergnügen stellt. Mit viel Spaß, Humor und Leidenschaft heizt er den Zuhörern ein. Der Fokus beim zweieinhalbstündigen Konzert liegt auf den Songs der tollen Live-Doppel-CD von 1990.

The Sazerac Swingers Samstag, 15. Juni, 11 Uhr

Einen völlig eigenen, mitreißenden Klang bringen die Sazerac Swingers nach Homburg: Ihre Jazz-Arrangements sind laut Veranstalter unglaublich, sowohl von der musikalischen Bandbreite, die sie bedienen, als auch von der Intensität ihrer Konzerte. Sie spielen den aktuellen, jungen New Orleans Jazz so, wie er tatsächlich heutzutage in seiner Geburtsstadt zu erleben ist. Die Zuhörer können sich auf „eine beeindruckende Energie und Präsenz“ freuen, die die Massen elektrisiert. Die Atmosphäre, die die Gruppe erzeugt, hat wenig mit der gewohnten Dixieland-Atmosphäre zu tun, sondern mutet eher wie bei einem Rockkonzert an. Trotz Jazz und Swing fetzig? Dass das geht, beweisen die Sazerac Swingers bei ihrem Auftritt. Ihren Namen haben sie übrigens vom offiziellen Getränk der Stadt New Orleans, dem seit 1804 bekannten „Sazerac Cocktail“.

Santana Coverband Samstag, 29. Juni, 11 Uhr

Originalgetreu und rhythmisch bringt die Santana Coverband aus Zweibrücken die leichten, entspannten, typisch lateinamerikanischen Klänge vorwiegend der 70er-Jahre zurück auf die Bühne. 1992 fanden sich Peter Hoffmann (Gitarre, Percussion), Vinzenz Wolf (Gitarre, Percussion), Stefan Schöner (Piano, Hammondorgel, Synthesizer), Michael Schwartz (Leadgesang, Percussion), Oliver Friedel (Bass), Benno Trapp (Congas, Percussion), Ulrich Geßner (Timbales, Congas, Bongo) und Frank Schubert am Schlagzeug zusammen. Ihr Ziel: jene Lebensfreude auf die Bühne zu bringen, die Santana bei seinen Konzerten versprühte.

Klassik Open Air – Magische Momente, Freitag, 16. August, 20 Uhr

Das Homburger Sinfonieorchester sorgt inmitten von Swing, Jazz und Pop für leisere Musik. Unter der Leitung von Jonathan Kaell sorgt es für magische Momente, unter anderem mit Stücken von Alexander Borodin, Johann Strauss, Reinhold Glière und Giacomo Puccini. Aber auch Filmmusik mit Kompositionen von John Williams, der die Musik zu „Star Wars“ oder „Harry Potter“ geschrieben hat, steht auf dem Programm.

ABBA Explosion Freitag, 6. September, 19 Uhr

Auf mitreißenden und explosiven Klang bauen die Lead-Sängerinnen Rebecca Kollang und Ully Mathias. Ihre stimmliche Harmonie, ihr Ausdruck und ihre Energie schaffen den typischen ABBA-Sound und fügen hier und da augenzwinkernd noch eine rockige Note hinzu. Bei manchen Liedern binden sie kurzerhand Songs von anderen Interpreten mit ein – so entsteht ein völlig neues Klangbild, das nach kurzer Zeit aber zum originalen ABBA-Lied übergeht. Das ist das Raffinierte an der Coverband: Sie kommt authentisch und original daher, nicht aber ohne das gewisse Etwas, den Hauch von etwas Neuem. Träumen lassen sie die Zuhörer mit dem „ABBA-Unplugged-Medley“. Dabei kommen nur akustische Instrumente zum Einsatz, sodass das Arrangement eine Lagerfeuer-Atmosphäre schafft. Mit dabei sind Andy Kirchner (Gitarre), Jörg Dewald (Keyboard, Gesang), Klaus Bussalb (Bass) und Harald Heinl am Schlagzeug.

Robert du und ich Samstag, 7. September, 11 Uhr

„Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Caravan“ – wer kennt sie nicht, die Oldies, die noch viele Jahrzehnte später Ohrwürmer sind. Die stecken Ralf Hunsicker (Gitarre), Robert Bour (Klavier, Akkordeon), Martin Rink (Saxofon, Klarinette) und Jürgen Wagner (Schlagzeug) eigenwillig und mit viel Sinn fürs Detail in neue musikalische Gewänder. Neben Liedern von Marlene Dietrich oder den Comedian Harmonists, die von 1927 bis 1935 bestanden, sind auch Balladen zu hören. Man kann also gespannt sein, wenn es heißt: Aus Alt mach’ Neu!

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