Kreis Kusel Handball: TV Homburg will bei HWE aussteigen

In der Liga scheint niemand mehr die HWE bremsen zu können – im Bild Philip Rauchschwalbe (schwarzes Trikot). Dennoch scheint fr
In der Liga scheint niemand mehr die HWE bremsen zu können – im Bild Philip Rauchschwalbe (schwarzes Trikot). Dennoch scheint fraglich, ob die Spielgemeinschaft in der kommenden Saison in der Oberliga spielt.

«WALDMOHR/HOMBURG.» Wieder steht ein größerer Umbruch bei den Handballern der HWE Homburg an: Der TV Homburg, erst vor zweieinhalb Jahren der Spielgemeinschaft beigetreten, will den Saarlandligisten zum Saisonende verlassen. Falls nicht doch noch eine Lösung gefunden wurde, bilden ab Sommer nur noch der HSV Waldmohr und der SSV Homburg-Erbach die HWE. Fraglich, ob dann weiter so hochklassig gespielt werden kann.

Schon Ende 2016 war es zu Differenzen zwischen den Verantwortlichen der Klubs gekommen, diese jedoch hatten zunächst geschlichtet werden können. Damals hatte der TV Homburg seine Aufkündigung der Spielgemeinschaft zurückgenommen. Nun aber hat der TV erneut angekündigt, die HWE zum Ende der laufenden Saison zu verlassen. Bereits im Dezember habe der TV die Kündigung „ohne Rücksprache mit den beiden anderen Vereinen“ eingereicht, schreibt die HWE in einer Pressemitteilung. Laut Guido Eckhardt, Vorsitzender des HSV Waldmohr, wird die Spielgemeinschaft von HSV und SSV Homburg-Erbach in jedem Fall fortgeführt. Man habe mehrfach versucht, eine Lösung mit dem TV Homburg zu finden, doch der Verein sei nicht mehr an einer Zusammenarbeit interessiert gewesen, heißt es seitens des HSV. Die Waldmohrer und die Erbacher wollen nun erneut auf den TV Homburg zugehen, um die persönlichen Differenzen zu schlichten. Sollten auch diese Gespräche scheitern, werde es in der kommenden Saison aber dennoch mit mindesten zwei Herrenmannschaften weitergehen. Auch im Jugendbereich will die HWE engagiert bleiben. In welcher Liga das erste Herrenteam dann antreten kann, das prüfen SSV und HSV derzeit. Die Mannschaft führt die Saarlandliga mit deutlichem Vorsprung an, kann den Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar sportlich schaffen. Noch stehe die Entscheidung aus, „wer nächste Saison wo spielt und welche Trainer die Mannschaften trainieren“ – und noch sei ja auch nicht ausgeschlossen, dass die drei Vereine doch noch mal zusammenfinden.

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