Kreis Kusel Handball: HWE Erbach-Waldmohr will gegen Bous Punkte für den Klassenverbleib sammeln
Für Handball-Verbandsligist HWE Erbach-Waldmohr geht es im Heimspiel am Samstag, 30. November (17.30 Uhr, Rothenfeldhalle), darum, sich ein wenig Luft im Kampf um den Ligaverbleib zu verschaffen. Nach der 26:34 (13:17)-Niederlage bei Tabellenführer HSG Ottweiler-Steinbach hat Daniel Thums Team nur noch drei Mannschaften hinter sich. Jetzt geht es gegen den SV Bous, einen unmittelbaren Konkurrenten.
Nach vier Auswärtsspielen sind die Handballer aus Waldmohr und dem Homburger Stadtteil noch immer punktlos in der Fremde. Mit 6:8 Zählern ist die HWE auf dem geteilten achten Platz in der Tabelle der Verbandsliga Saar notiert. Gut, dass es am Samstag wieder in der Waldmohrer Rothenfeldhalle zur Sache geht: In den bislang drei Heimspielen hat die Mannschaft um Trainer Daniel Thum das Feld stets als Sieger verlassen.
Trotz schwacher Leistung mitgehalten
Kein Kraut gewachsen war für die HWE zuletzt bei der HSG Ottweiler-Steinbach, die allerdings verlustpunktfrei die Liga anführt. Mit 26:34 musste sich die junge Truppe geschlagen geben und teilt sich nun mit dem HC Schmelz den achten Tabellenplatz.
Untergegangen sind die Waldmohrer allerdings nicht gegen den Platzhirsch der Verbandsliga Saar. „Ottweiler war nicht klar besser“, konstatiert Coach Thum denn auch rückblickend. In der Anfangsphase konnte die Mannschaft ganz gut mithalten, nach 19 Minuten lag der Spitzenreiter mit 10:9 vorne. Bis zur Pause zogen die Hausherren aber auf 17:13 davon.
Thum: Noch sechs Zähler nötig
In der zweiten Hälfte ließen die Waldmohrer ihre Chancen ungenutzt und mussten zusehen, wie der Gastgeber Tor um Tor davonzog. „Ottweiler will aufsteigen, wir dagegen nicht“, stellt Thum die Rahmenbedingungen klar. Er sagt aber auch: „Wir waren einfach zu nervös. Alles, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten, war mit Anpfiff vergessen. Wenn man will, könnte man sagen, wir hatten einen Totalausfall.“
Am Samstag gastiert der SV Bous in der Rothenfeldhalle. Der hat schon eine Partie mehr absolviert und ein ausgeglichenes Punkteverhältnis. Der vierte Heimerfolg in Serie wäre schon ein großer Schritt für den Aufsteiger: „Es geht darum, möglichst schnell auf zwölf Punkte zu kommen, dann sollte der Klassenerhalt gesichert sein“, prognostiziert Thum.