Lauterecken
Gäste willkommen heißen mit Wegeleitsystem und schönen Stadteingängen
Timo Stutzenberger von 3B Plan hat das gesamte Lauterecker Stadtgebiet untersucht, um Stärken und Schwächen in der Beschilderung zu analysieren. Die Schilder seien teils in schlechtem Zustand und nicht einheitlich. Ein Parkleitsystem fehle. Die große Fülle an Schildern von Wanderrouten könne irreführend sein. Schaukästen seien in die Jahre gekommen. Analog und digital gebe es Verbesserungsmöglichkeiten.
Als positiv bewertete Stutzenberger in seinem Vortrag vorm Stadtsanierungsausschuss den Wiedererkennungseffekt durch die Nutzung der Stadtfarben Rot und Blau. Der kompakte Stadtkörper mit seinen kurzen Wegen komme Fußgängern und Radfahrern entgegen. Während Einheimische die Wege kennen, könnten einheitliche Schilder Touristen das gezielte Flanieren erleichtern. Bodenleitsysteme könnten für Sehbehinderte Erleichterung bei der Orientierung schaffen. Digitale Info-Punkte – beispielsweise am Bahnhof und am Schloss – könnten das Angebot abrunden.
Parkplätze im Watzkessel ausweisen
Für Autofahrer seien die Schilder oft zu unauffällig, bemängelte der Experte. Vor allem seien die innenstadtnahen Parkmöglichkeiten im Watzkessel vielen unbekannt. Diese Plätze sollen zukünftig besser beschildert und somit die Parksituation in der Innenstadt verbessert werden.
Um Besucher in der Gemeinde willkommen zu heißen, sollen auch die Stadteingänge ansprechend gestaltet werden. Ideen sind bereits vorhanden: Von Norden her, an der Kreuzung zur Saarbrücker Straße, könnte ein Platz mit Fahnen, Bepflanzung und Sitzgruppe entstehen. Allerdings müsste dafür ein Eckhaus abgerissen werden, das noch in Privatbesitz ist. Auch im Süden soll der Stadteingang aufgewertet werden. Dort sei eine schnelle Zusammenarbeit und Vernetzung mit dem Landesbetrieb Mobilität notwendig, da der Straßenausbau bald erfolgen soll. Aktuell bestehe noch die Chance auf eine runde Gestaltung. Die Möglichkeiten sollen weiter konkretisiert und dann die Kosten ermittelt werden.