Kreis Kusel RHEINPFALZ Plus Artikel Fussball: TSG Wolfstein-Roßbach Favorit in der Nordstaffel der A-Klasse

Bald rollt der Ball wieder.
Bald rollt der Ball wieder.

In der Nord-Staffel der A-Klasse Kusel-Kaiserslautern tummeln sich, mit Ausnahme der Zweitvertretung des VfR Reichenbach, nur Mannschaften aus dem Landkreis. Wenn man sich in der Neuner-Liga nach einem Favoriten umschaut, fällt vor allem die TSG Wolfstein-Roßbach ins Auge.

Die TSG Wolfstein-Roßbach hat von den Teams in der Nord-Staffel der A-Klasse in der Vorsaison am besten abgeschnitten, stand bei Abbruch der Saison auf Rang fünf. In der Pause haben sich die „Rowos“ noch einmal gut verstärkt – vor allem die Verpflichtung von Carlos Borger, der in der kommenden Saison gemeinsam mit Johannes Schell das Trainerduo bildet, bringt der ohnehin schon gut aufgestellten Mannschaft noch einmal mehr Qualität. Der 23-jährige Borger kickte in der Jugend für den 1. FC Kaiserslautern und bei FK Pirmasens, schnürte zuletzt in der Verbandsliga für den SV Steinwenden die Fußballschuhe. Für die „Rowos“ sollte die Qualifikation für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde kein großes Problem darstellen.

Die Verfolger

Zu den Verfolgern dürfte die TSG Burglichtenberg zählen, die vor allem in der Offensive jeden Gegner vor Probleme stellen kann. Die Vorsaison schloss die TSG auf Rang acht ab. Auch die SG Hüffler-Wahnwegen sollte man auf dem Zettel haben. Die „Hüwas“ blieben in der Vorrunde zwar weit hinter den eigenen Erwartungen zurück, werden aber in dieser Saison alles daran setzen, nicht wieder in die niederen Tabellenregionen abzurutschen. Finden die „HüWas“ ihre Konstanz, könnte die Reise auch in Richtung Aufstiegsrunde gehen.

Bei den beiden Aufsteigern bleibt abzuwarten, wie schnell sie sich an die höhere Spielklasse gewöhnen. Für die SG GlanAlb, im ersten Jahr nach der Fusion mit 16 Siegen und nur einer Niederlage und drei Unentschieden aufgestiegen, und den VfR Hundheim-Offenbach dürfte das vorrangige Ziel aber der Klassenverbleib sein – mit der Chance, auch oben mitzumischen, wenn man sich schnell „einlebt“.

Immer schwierig einzuschätzen sind die beiden Zweitvertretungen. Der SV Nanz-Dietschweiler II und der VfB Reichenbach II sind auf dem Papier auch stark genug, um in der Nord-Staffel Richtung Aufstiegsrunde zu schielen, dabei kommt es aber eben immer darauf an, wie viele Akteure eventuell in der ersten Mannschaft aushelfen müssen.

Ebenfalls nicht ganz so einfach ist die Prognose für die restlichen beiden Teams der Neuner-Liga. Der FV Kusel stand am Ende der Vorsaison auf Rang zwölf der A-Klasse, geht in die kommende Saison aber mit vielen neuen Spielern aus der eigenen Jugend. Der Klassenverbleib dürfte auch hier das Saisonziel sein. Beim TuS Glan-Münchweiler, der die Vorsaison auf Rang 14 abschloss, bleibt abzuwarten, wie sich die Chemie zwischen Mannschaft und dem neuen Trainerduo Pawel Wilms und Blerim Azemi entwickelt.

So spielen sie

SG GlanAlb – FV Kusel (Samstag, 5. September, 17 Uhr); VfB Reichenbach II – SG Hüffler Wahnwegen, SV Nanz-Dietschweiler II – VfR Hundheim-Offenbach, TSG Burglichtenberg – TSG Wolfstein-Roßbach (alle Sonntag, 6. September, 15 Uhr). Spielfrei: TuS Glan-Münchweiler

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