Kreis Kusel Fussball im Fokus:

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Acht Spieltage vor Saisonende scheint in der B-Klasse Nord, zumindest was die Tabellenspitze angeht, eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Da ist zum einen der Vorjahres-Vizemeister TSG Burglichtenberg, mit 56 Punkten an der Tabellenspitze thronend, und sieben Punkte dahinter der SV Ulmet. Verfolger haben beide Teams eigentlich keine, nachdem in den vergangenen Wochen die einstigen Verfolgermannschaften in regelmäßigen Abständen Punkte liegen ließen. So ist die zweite Mannschaft von Bezirksligist VfB Reichenbach inzwischen schon neun Punkte hinter der Elf aus Ulmet, zehn Punkte hinterher hinken die beiden Spielgemeinschaften aus Konken/Etschberg und Föckelberg/Bosenbach. Es würde schon verwundern, wenn sich an den Mannschaften auf Rang eins und zwei noch etwas ändert. Anders sieht das im Tabellenkeller aus, wo zwischen Rang neun, den sich derzeit Mühlbach, Lauterecken und Krottelbach mit je 24 Punkten teilen, und dem ersten möglichen Abstiegsrang 13 (Haschbach) lediglich zwei Punkte liegen. Einzig die drei Letztplatzierten Pfeffelbach (18 Punkte), Rammelsbach (17) und Jettenbach II (16) fallen schon etwas ab, gleichwohl ist auch für sie im dichtgedrängten Tabellenkeller noch alles – sprich der Klassenverbleib – drin. Am vergangenen Wochenende schon, genauer gesagt am 15. März, hätte in der C-Klasse Kusel-Kaiserslautern Nord das Duell zwischen dem TV Grumbach und der zweiten Mannschaft des TuS Mühlbach stattfinden sollen. Mühlbach konnte zu seinem Spiel schon in der Woche zuvor mit nur zehn Spielern antreten und das Spiel in Grumbach drohte dann wegen Personalmangel sogar ganz auszufallen. Die Geschichte wäre eigentlich ganz einfach gewesen, es hätte eine Wertung am grünen Tisch gegeben und Grumbach die drei Punkte zugesprochen bekommen. Aber das wollte man dort ganz und gar nicht, wie Staffelleiter Wolfgang Caspers (Kreimbach-Kaulbach) in einer E-Mail mitteilte. „Nach mehreren Telefonaten, wo man nach Möglichkeiten suchte, das Spiel auszutragen, bot Grumbach gar an, auch mit nur zehn Spielern anzutreten. Sie wollten das Spiel sportlich auf dem grünen Rasen und nicht am grünen Tisch austragen“, schreibt Caspers und findet, dass das „eine vorbildliche Einstellung“ sei, die sicher Seltenheitswert habe. Momentan befänden sich beide Mannschaften in Gesprächen, um möglichst zeitnah einen Termin für das Nachholspiel zu finden. Caspers finale Worte: „Hut ab vor den Sportkameraden des TV Grumbach.“ Dem kann man sich nur anschließen!

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