Kreis Kusel FUSSBALL IM FOKUS

Ohne Schiedsrichter kein Spiel. Das mussten am Sonntag (leider) die zweiten Mannschaften des SSC Landstuhl und des TuS Breitenbach erfahren. Da erschien der eingeteilte Schiedsrichter einfach nicht; Versuche ihn zu kontaktieren, schlugen fehl. Also fiel das Spiel, das keine unerhebliche Bedeutung hat, aus. Breitenbach II kann (wir berichteten am Donnerstag) bei derzeit sechs Punkten Rückstand noch punktgleich mit dem Rangzweiten TuS Jettenbach II werden. Sofern die Jettenbacher ihr letztes Spiel am Samstag gegen Ramstein III verlieren und Breitenbach das nun anstehende Nachholspiel in Landstuhl gewinnt. Das letzte Spiel der Breitenbacher gegen Lauterecken II wird zugunsten des TuS gewertet, da Lauterecken am Wochenende zum dritten Mal nicht angetreten war und laut Spielordnung vom weiteren Spielbetrieb ausgeschlossen wird. Das Spiel Landstuhl II gegen Breitenbach II muss – so kurz vor Rundenende – noch in dieser Woche nachgeholt werden, wie Staffelleiter Rainer Pfaff auf Anfrage mitteilte. Zwei Schiedsrichter sind definitiv einer zu viel. Zur Begegnung der SG Perlbachtal gegen den SC Kirn-Sulzbach (0:0) am Sonntag waren am Sonntag um kurz nach 14 Uhr zwei Schiedsrichter in Hoppstädten erschienen. Beide im Glauben, einen Spielauftrag für die Begegnung der B-Klasse Birkenfeld Ost zu haben. Aufklärung brachte dann der Ausdruck des Spielberichts, der einen der beiden Sportkameraden als den tatsächlich zuständigen Schiri outete. Des Rätsels Lösung war letztlich ein bedauerlicher Irrtum des zweiten Referees, der eigentlich für das Spiel der zweiten Mannschaften um 13 Uhr angesetzt war. Weil’s in dieser Partie um nichts mehr ging, hatte dort ein Betreuer die Spielleitung übernommen. Viel zu tun hatte Schiedsrichter Thorsten Nies vom TuS Mühlbach in der A-Klasse-Begegnung FV Kusel gegen TuS Jettenbach (3:3). Am Ende eines arbeitsintensiven Tages hatte der Unparteiische vier Strafstöße gepfiffen (zwei für jede Mannschaft), sieben gelbe und eine gelb-rote Karte verteilt. „Er hat gut durchgegriffen und definitiv nicht viele Fehler gemacht“, lobte FVK-Coach Johan Steuer hinterher, der sich vom letzten Heimspiel dieser Saison begeistert zeigte und den Spielverlauf als „geil“ empfand. Nach 1:3-Rückstand und in Unterzahl (Florian Niebergall hatte die gelb-rote Karte gesehen) reichte es gegen den Tabellenführer noch zu einem Punktgewinn, in der Schlussminute hätte ein Konter fast noch zum Dreier geführt.