Steinbach RHEINPFALZ Plus Artikel Frutzweiler Straße wird nun endlich saniert

Die Frutzweiler Straße ist seit vielen Jahren sanierungsreif.
Die Frutzweiler Straße ist seit vielen Jahren sanierungsreif.

Die schier endlose Geschichte „Frutzweiler Straße“, die sich zeitweise zu einem Drama entwickelte und bei der es immer wieder zu wüsten Beschimpfungen in Ratssitzungen gekommen ist, sind nun tatsächlich wohl Geschichte.

Gleichwohl kamen gut 15 Zuhörer zu der Ratssitzung, in der Uwe Oster vom Kuseler Büro Decker die Entwurfsplanung plus Kostenschätzung vorstellte. Die belaufen sich laut Oster auf zirka 800.000 Euro. Allerdings räumte er ein, dass diese Kostenermittlung auch schon wieder zwei Jahre alt ist. Es sind fast genau 14 Jahre her, als das Büro Decker dem damaligen Rat eine erste Entwurfsplanung vorstellte. Das Büro hatte damals mit Kosten von zirka 550.000 Euro gerechnet.

Für Anlieger und Gemeinde positiv wertete Ortsbürgermeister Jörg Fehrentz, dass sich die Verbandsgemeindewerke mit rund 40.000 Euro an den Straßenausbaukosten beteiligen werde. Wie deren kaufmännischer Leiter, Sven Müller, anmerkte, soll im Zuge des Straßenausbaus der Abwasserkanal erneuert beziehungsweise teilweise durch ein spezielles Verfahren saniert werden. Ebenso sollen die Wasserleitungen erneuert werden.

Wegen der bereits zugesagten Landeszuschüsse muss der Ausbau noch in diesem Jahr begonnen werden. Gleichwohl wird wohl es im nächsten Frühjahr „schweres Gerät“ anrücken. Der eigentliche Start des Straßenausbaus beginnt nämlich bereits mit der Auftragsvergabe.

Fragen aus den Zuhörerreihen ließ Ortsbürgermeister Fehrentz nicht zu. Er machte allerdings den Vorschlag, Hinweise oder Fragen von Anlieger in persönlichen Gesprächen aufzunehmen beziehungsweise zu beantworten. Anlieger mögen mit ihm Kontakt aufnehmen – er werde sie in den nächsten Wochen zusammen mit seinem Beigeordneten besuchen.

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