Schönenberg-Kübelberg Feuerwehr überprüft Alarmplan für Waldkindergarten
Angekündigt war die Übung nicht, nur zwischen Wehrleiter, Kita und Integrierter Leitstelle abgesprochen. 22 Feuerwehrleute aus Schönenberg-Kübelberg, Waldmohr und Dunzweiler folgten dem Ruf zum Einsatz, bei dem es unter anderem um die Wasserversorgung ging.
Um 14.33 Uhr habe eine Erzieherin einen Notruf abgesetzt, berichtet Stefan Reichhart von der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Oberes Glantal. 112, Brand beim Versammlungsplätzchen der Waldkita. Einen solchen Notruf mit den richtigen Stichworten durchzuspielen sei eine gute Hilfe für den Ernstfall. Auch für die Kinder galt der Probemodus: Die Erzieherinnen brachten sie zur Sammelstelle, wo sie auch den Einsatzleiter trafen und ihn über die Lage informierten.
Leichte Modifikation
Nach festgelegter Fahrzeugfolge sind die drei Wehren mit insgesamt fünf Fahrzeugen ausgerückt. Die ersten waren in weniger als acht Minuten vor Ort. Auch die Positionen, zu denen sie fuhren, sind im Alarmplan vorgegeben: Zwei Tanklöschfahrzeuge fuhren direkt zur Waldkita – die Waldmohrer als Wasserversorger für die Schönenberg-Kübelberger. Deren zweites Tanklöschfahrzeug blieb mit dem Einsatzleitwagen beim Parkplatz „Klingenmühle“ in Stellung. Die Feuerwehr Dunzweiler kümmerte sich um die Wasserversorgung aus einer Wasserleitung des Wasserzweckverbandes. Den zu informieren ist Aufgabe der Feuerwehreinsatzzentrale in Schönenberg-Kübelberg.
Erkenntnis aus der Übung: Das Großtanklöschfahrzeug der Wehr Glan-Münchweiler werde zur Erstalarmierung hinzugefügt, um mit der Wasserversorgung auf der sicheren Seite zu sein, erklärt Reichhart auf Nachfrage der RHEINPFALZ. Ansonsten hätten sich Alarm- und Ausrückeordnung mit Alarmplan als praktikabel erwiesen.