Glan-Münchweiler Es bleibt dabei: Keine Windräder auf den Höhen

Das Veto für die Windräder kommt vom Militärflughafen.
Das Veto für die Windräder kommt vom Militärflughafen.

Auf den Höhen von Glan-Münchweiler werden sich künftig keine Windräder drehen. Der Ortsgemeinderat schloss sich dem Votum des Bau- und Planungsausschusses an.

Ausschlaggebend ist ein Gutachten des Bundesamtes für Infrastruktur der Bundeswehr, dass durch den Flugverkehr der Air Base Ramstein von den ursprünglich sechs geplanten Anlagen nur ein Windrad mit einer Nabenhöhe von 80 Metern genehmigte.

Ebenfalls vom Tisch ein Beschluss des Gemeinderates vom Mai 2019. Der besagte, dass im Zuge des innerörtlichen Ausbaus der Bundesstraße 423 (Ringstraße) neben Hochbordsteinen auch Parkplatzbuchten in die Planungen aufgenommen werden sollten. Es gibt nun Niederbordsteine. Bei dieser Planungsvariante befindet sich der Gehweg auf gleicher Ebene wie die Straße. Die Hochborde sollten eine deutliche Abgrenzung zur Straße und damit mehr Sicherheit für Fußgänger schaffen. Nach Gesprächen, unter anderem mit dem Landesbetrieb Mobilität, rückte bereits der Bau- und Planungsausschuss von dieser Forderung ab.

Keine Parkbuchten

Ebenfalls aufgehoben hat der Rat den Vorschlag, Parkbuchten in die Planungen aufzunehmen. Ausschlaggebend war hier die geänderte Parksituation, die sich durch die Schließung eines Fachmarktes ergeben hat.

Nicht vom Tisch hingegen ist der Bau einer barrierefreien Bushaltestelle mit Wartehalle in Nähe der katholischen Kirche. Über den Beginn der Straßenbauarbeiten konnte Ortsbürgermeister Karl-Michael Grimm noch keine Angaben machen. Herr des Verfahren ist der Landesbetrieb Mobilität.

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