Kreis Kusel Ein Bonuspünktchen gegen den Favoriten

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OHMBACH. Die Lage ist ernst. Dessen sind sich die Verantwortlichen beim SV Ohmbach bewusst. Punkte müssen her, um den Abstieg aus der B-Klasse Kusel-Kaiserslautern Süd zu vermeiden. Ob die allerdings am Sonntag eingefahren werden können, wenn der Tabellenzweite FV Bruchmühlbach in Ohmbach gastiert, ist fraglich.

Dieser Saisonverlauf war so nicht geplant – Tabellenplatz 14, nur 15 Punkte aus 21 Spielen, höchste Abstiegsgefahr. Und die dahinter platzierten Mannschaften haben nur je drei Punkte weniger auf dem Konto, der sichere Nichtabstiegsplatz zwölf ist zehn Punkte entfernt. Und so kam es, dass Andre Pfaff, der im Sommer den Trainerstuhl für Maik Frisch geräumt hatte, seit Januar wieder für die SVO-Truppe verantwortlich ist. Vorwürfe macht er seinem Vorgänger nicht. Pfaff geht indes mit Teilen seines Kaders hart ins Gericht: „Da kommen kurzfristige Abmeldungen, die Leute gehen lieber auf den Betze.“ Und der Trainingsbesuch sei trotz guter Bedingungen auch nicht so gut gewesen. Das Potenzial für den Ligaerhalt sei aber da, ist sich Pfaff sicher. „Aber mit der Einstellung einiger Spieler wird es schwer, alles rauszuholen.“ Hoffnung auf den Klassenerhalt besteht dennoch, auch wenn Andre Pfaff die Schwere der Aufgabe bewusst ist und das Auftaktprogramm ins Jahr 2015 zudem wenig Platz ließ, um Selbstvertrauen zu tanken. Queidersbach und Waldmohr/Dunzweiler II hießen die letzten Gegner, Tabellenerster und Dritter. Am Wochenende kommt mit dem FV Bruchmühlbach der Zweite nach Ohmbach. „Da ist jeder Punkt ein Bonuspunkt. Die Gegner, gegen die wir punkten müssen, kommen danach“, sagt der Coach, der sich über das 3:3-Unentschieden gegen Queidersbach vor zwei Wochen umso mehr freute. Ein Pünktchen wäre auch gegen Bruchmühlbach ein richtig gutes Ergebnis, aber Pfaffs Blick geht weiter voraus: „Mindestziel ist, den drittletzten Platz zu halten, wenn wir noch etwas weiter nach vorne kommen, wäre super.“ Die Zweite der SG Oberarnbach ist lediglich fünf Punkte besser notiert, und der SVO hat noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Pfaffs Rezept für Sonntag klingt einfach: So spielen wie gegen Queidersbach. „Wenn wir die gleiche Einstellung wie gegen den Tabellenführer zeigen, ist alles drin.“ Pfaff ist sich aber sicher, dass der Ligazweite sich keine Blöße geben und beim Drittletzten Punkte lassen will. „Die werden das Spiel ernst nehmen. Ich wäre mit einem Punkt zufrieden und tippe mal auf ein 1:1.“ (rax)

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