Kreis Kusel Der Kapitän soll’s nun richten

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BEDESBACH/JETTENBACH. Die kleine Erfolgsserie ausbauen – erklärtes Ziel kurz vorm Fußball-Jahres-Ausklang, der Bezirksligist TuS Bedesbach-Patersbach am Sonntag (Anstoß 14.30 Uhr) ein Heimspiel gegen den VfR Kaiserslautern beschert. Die Negativ-Serie stoppen möchte hingegen Liga-Rivale SG Jettenbach-Eßweiler-Rothselberg – und das mit neuem Trainer-Duo – morgen (Anstoß 16 Uhr) beim FV Weilerbach.

Zwei Spiele hinkt die mit drei Pünktchen am Tabellenende verharrende SG Jettenbach dem Feld auch in Sachen Spielplan hinterher. Eines soll noch in diesem Jahr über die Bühne gehen – ob das allerdings mit dem Heimspiel am Samstag in acht Tagen gegen den TuS Steinbach klappt, ist fraglich. Das Derby in Weilerbach aber wird wohl noch stattfinden. Somit feiert das Interims-Trainerduo noch in diesem Jahr seine Premiere. Der Kapitän soll’s richten: Michael Emrich übernimmt die Verantwortung gemeinsam mit Dietmar Emrich, Vater und früherer Spieler sowie Spielleiter beim TuS Jettenbach. Nach nur gut einem halben Jahr ist bei der SG Jettenbach-Eßweiler-Rothselberg die Ära Eugen Vetter bereits beendet. Es war für den Ex-Morlauterer wahrlich kein guter Start in die Trainerkarriere. Vetter war spät verpflichtet worden, deswegen aber keinesfalls zweite oder dritte Wahl. Der TuS hatte zuvor Frank Weber an der Angel. Der allerdings hatte, obwohl schon im Wort stehend, vorm ersten Training wieder abgesagt und den Landesligisten SV Hermersberg übernommen. Dort allerdings ist der Landstuhler Ex-Profi schon Anfang November geschasst worden. Wegen anhaltender Erfolglosigkeit – der SVH ist eine Etage höher abgeschlagener Tabellenletzter. Vier Spiele ohne Niederlage: Die Situation hat sich für den TuS Bedesbach-Patersbach dank der acht Punkte aus vier Partien doch merklich verbessert. Was über das rein Zählbare hinaus Mut machen dürfte, ist die Moral, die das Team nach wie vor beweist. Nur wer fest an sich glaubt, kann Minuten vor Schluss noch einen 0:2-Rückstand aufholen. Im Buchenloch haben es die Bedesbacher geschafft, aus dem schon verloren geglaubten Spiel noch einen Zähler mitgenommen. „Da war schon Glück im Spiel“, räumt Trainer Joachim Felka ein. Wenngleich auch Pech. Denn gemäß Felkas Schilderung sind die Glantaler mal wieder benachteiligt worden. Es hätte einen Elfmeter kurz vor Schluss geben müssen, betont der Trainer, verärgert, weil seine Elf immer und immer wieder nicht nur mit dem Gegner, sondern auch mit Fehlentscheidungen seitens der Spielleitung zu kämpfen gehabt habe. Zwei Remis auswärts, zwei Siege daheim. Der dritte soll folgen. „Warum sollten wir nicht auch gegen den VfR eine Chance haben“, fragt Felka rhetorisch. Klar aber auch: Da gastiert eine Spitzenmannschaft am Glan, die den Bedesbachern beim 4:1 im Hinspiel Grenzen aufgezeigt hat. Obwohl die Gäste auch dort phasenweise gut gespielt hätten. Wie auch vor Wochenfrist im Buchenloch. „Da können wir zwar froh sein, dass die nicht noch mehr nachlegen“, räumt der Trainer ein. Aber dann habe seine Elf phasenweise richtig stark gespielt. Gegen die Erbsenberger ist die TuS- Truppe weitgehend komplett. Trotzdem ist die Winterpause höchst willkommen. Wehwehchen auskurieren ist angesagt, zudem sei zum Start Anfang März auch mit einigen Nachwuchskräften zu rechnen. Einige aus dem A-Juniorenteam sollen teilaktivisiert werden. Außerdem rechnet der Trainer im kommenden Jahr wieder fest mit Fabian Brill und Tim Kleber. Weitere Alternativen im eng gestrickten Kader seien nötig. |cha

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