Medard / Lauterecken Brandstiftungen: Ermittlungen eingestellt

Im Juni 2017 wurden auf dem Lauterecker Parkplatz hinter dem „Alten Schloss“ mehrere Autos angezündet.
Im Juni 2017 wurden auf dem Lauterecker Parkplatz hinter dem »Alten Schloss« mehrere Autos angezündet.

Nach der Serie von Brandstiftungen in Medard und dem Raum Lauterecken hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern die Ermittlungen eingestellt. Auch die damals eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe der Polizei wurde aufgelöst, teilte der Leitende Kaiserslauterer Oberstaatsanwalt Udo Gehring mit. Diese hatte sich mit mehr als 20 Brandstiftungen in diesem Gebiet befasst, bei denen unter anderem Autos, Strohballen und Holzstapel angezündet wurden. Seinerzeit schätzte die Polizei den verursachten Schaden auf 200.000 bis 300.000 Euro.

In drei Fällen in Medard konnten die Ermittler einen Verdächtigen ermitteln, ergänzt Gehring. Der bereits wegen mehrere Delikte polizeibekannte 42-Jährige aus dem Landkreis Kusel wurde Mitte Januar vom Schöffengericht Kaiserslautern zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Ob gegen das Urteil Berufung eingelegt wurde, ist einer Mitarbeiterin des Kaiserslauterer Amtsgerichts noch nicht bekannt, da der zuständige Richter krank sei. Die Berufungsfrist endete am 19. Januar.

Weitere Brandstiftungen in dem Gebiet waren nicht Teil der Verhandlung. Weitere Täter wurden nicht ermittelt. „Die Brandserie ist nach unseren Erkenntnissen abgebrochen“, teilt Gehring mit.

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