Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga Westpfalz: Auf die „Rowos“ warten Hochkaräter

 Jerrit Braun (links) von der TSG Wolfstein-Roßbach schießt in dieser Szene am Tor vorbei, so dass Gästetorhüter Felix Hoffmann
Jerrit Braun (links) von der TSG Wolfstein-Roßbach schießt in dieser Szene am Tor vorbei, so dass Gästetorhüter Felix Hoffmann von den FCK-Portugiesen nicht mehr eingreifen muss.

Zunächst steht nach der bitteren 2:4-Niederlage in Gundersweiler für die TSG Wolfstein-Roßbach die Heimaufgabe gegen den SV Katzweiler an. Den positiven Lauf in der Bezirksliga will TuS Bedesbach-Patersbach gegen die FCK-Portugiesen fortsetzen.

Es war nicht das Wochenende der TSG Wolfstein-Roßbach. Nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge unterlag die TSG vor Wochenfrist in der Bezirksliga beim SV Gundersweiler mit 2:4. „Wir haben in der ersten Viertelstunde unsere Chancen nicht genutzt, dann zwei unnötige Gegentore vor der Halbzeit bekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht, sind dann aber auch einige Male ausgekontert worden“, blickt Spielertrainer Johannes Schell zurück. Statt als Tabellenzweiter treten die „Rowos“ jetzt als Fünfter im nächsten Duell an, wenn der SV Katzweiler am Sonntag (15 Uhr) zum Lautertal-Derby nach Wolfstein kommt.

„Die sind Vierter, spielen als Aufsteiger bislang eine echt starke Saison“, zollt Schell dem Kontrahenten eine ordentliche Portion Respekt, ohne aber die eigenen Ambitionen zu vergessen: „Wir spielen zu Hause, da ist es egal, wer kommt. Für uns gibt es nur ein Ziel – und das sind die drei Punkte. Ohne Wenn und Aber.“

Neue Serie?

Nach dem Ende der jüngsten Erfolgsserie würde man nur zu gerne eine neue Serie starten. Dass das schwierig wird, weiß auch Schell, schließlich warten mit Katzweiler und den Aufgaben in Trippstadt sowie Rockenhausen/Dörnbach nun der Vierte, Dritte und Erste der aktuellen Tabelle nacheinander. „Schwer, aber bestimmt nicht unmöglich. Aber zunächst gilt unsere volle Konzentration dem Spiel gegen Katzweiler“, so Schell, der am Sonntag, wie schon in den Wochen zuvor, mit seinem Trainerteam auf nahezu den gesamten Kader zurückgreifen kann.

Der TuS Bedesbach-Patersbach hat die Weichen wieder auf Erfolg gestellt. Mit dem 3:1-Sieg über den SV Alsenborn holte die Mannschaft unter der Leitung von Spielertrainer David Becker den dritten Bezirksliga-Erfolg in Serie. Und diesen positiven Lauf gilt es gegen die FCK-Portugiesen am Sonntag (16 Uhr) vor heimischem Haus fortzusetzen.

Gute Entwicklung

„Vergangenes Wochenende haben wir wieder verdient gewonnen“, hält Becker rückblickend fest. Er spricht in diesem Zusammenhang von einer „guten Leistung“. Mit einem 1:1 ging es in die Halbzeit. Aber nach Wiederanspiel waren die „Bepas“ effektiver und siegten letztlich verdient mit 3:1.

Der Spielertrainer ist insbesondere mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden. „Wenn man sich die letzten drei Wochen anguckt, haben wir jedes Spiel einen Ticken besser bestritten als im Spiel zuvor“, analysiert Becker. Für ihn handelt es sich insgesamt um eine „positive Entwicklung“, die es fortzusetzen gilt.

„Wir wollen gegen die FCK-Portugiesen noch einen oben draufsetzen“, hält Becker zielgerichtet fest. Aber dabei räumt er auch eine gewisse Portion an Respekt ein. „Es kommt ein spielerisch sehr starker Gegner auf uns zu“, erklärt er.

„Widerstandsfähig bleiben“

Aktuell haben die FCK-Portugiesen zwar einen Punkt mehr auf dem Konto, haben allerdings auch schon eine Partie mehr gespielt. „Wir wollen widerstandsfähig bleiben und versuchen, unsere Leistung bestmöglich abzurufen“, lautet die von Becker ausgerufene Marschroute.

Rang zehn lautet die aktuelle Zwischenbilanz. Zufrieden ist damit natürlich kein TuS-Anhänger. Aber dabei spielt den „Blau-Weißen“ natürlich die junge Saison in die Karten. Denn mit dem Nachholspiel und einem positiv fortgesetzten Lauf können sich die „Bepas“ ganz schnell wieder oben einsortieren. Auf Rang fünf beträgt der Abstand – ohne Berücksichtigung des Nachholspiels – nur drei Punkte. „Wir werden alles daran setzen, dass wir wieder erfolgreich Fußball spielen“, schließt Becker überzeugt ab.

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