Steinbach am Glan RHEINPFALZ Plus Artikel Auf fast zehn Hektar: Steinbach bekommt Solarpark

Die Anlage soll auf einer Fläche von 9,4 Hektar entstehen.
Die Anlage soll auf einer Fläche von 9,4 Hektar entstehen.

Die Freifläche entlang der B423 zwischen Steinbach und Brücken wird künftig zur Energiegewinnung genutzt. Rechts und links der Fahrbahn wird auf insgesamt 9,4 Hektar eine Photovoltaik-Freiflächenanlage entstehen. Bis zum Baubeginn dauert es aber noch eine Weile.

Ortsbürgermeister Jörg Fehrentz zeigt sich im Gespräch mit der RHEINPFALZ zufrieden über die Entscheidung des Gemeinderats, in Steinbach eine große Anlage für Sonnenergie errichten zu lassen. „Im Flächennutzungsplan war eigentlich mal vorgesehen, dass dort ein Gewerbegebiet hinkommt. Aber es kommt nun mal keiner nach Steinbach. Jetzt sind wir froh, dass wir trotzdem etwas von der Fläche haben“, sagt Fehrentz. Konkret geht es dabei um die Flächen links und rechts der B423 zwischen Steinbach und Brücken.

Nun ist allerdings Geduld gefragt, schließlich hat der Rat – bei einer Gegenstimme – erst einmal den Beschluss für die Aufstellung eines Bebauungsplans getroffen. Bis alle notwendigen Schritte den Verwaltungsapparat durchlaufen haben, wird noch einige Zeit verstreichen. Hinzu kommen lange Lieferzeiten für Material, weswegen Fehrentz mit einem Baubeginn in frühestens eineinhalb Jahren rechnet. „Es würde mich sehr überraschen, wenn da 2024 schon etwas passiert“, so der Ortsbürgermeister.

Erstmal nur eine Anlage

Die Gemeinde erhofft sich durch die Solaranlage natürlich auch zusätzliche Einnahmen. Wie viel das letztlich sein wird, will Fehrentz nicht mutmaßen: „Das wird erst im späteren Verlauf geregelt.“ Eine rund 2,5 Hektar große Anlage, die ebenfalls zur Debatte stand, hat der Rat abgelehnt. „Eine Anlage reicht. Das wird erstmal die einzige bleiben“, sagt Fehrentz. Steinbachs Ortsbürgermeister gibt aber auch zu bedenken: „Nächstes Jahr sind Kommunalwahlen. Danach kann es anders aussehen.“

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