Relsberg Am Mehrgenerationenplatz soll es vorangehen – aber Freiwillige sind rar
Der Mehrgenerationenplatz neben der alten Schule in Relsberg soll weiter Gestalt annehmen. Einige Kunstwerke des ortsansässigen Künstlers Gottfried Bräunling sind bereits aufgestellt, weitere Werke sollen den Skulpturenpark zieren. Bis der Künstler aus seinem China-Aufenthalt zurückgekehrt ist, sollen die Vorbereitungen weiter vorangetrieben werden, berichtet Ortsbürgermeister Jürgen Werner. Es liege „wahrscheinlich nicht nur an der Pandemie“, dass die Resonanz bei Freiwilligeneinsätzen „deutlich nachgelassen“ habe, mutmaßt Werner. Denn vielfach ist Eigenleistung gefragt, gerade beim Aufstellen der teils schweren Kunstwerke.
Vollendet seien die Fassadenarbeiten am ehemaligen Schulhaus, bald könne das Gerüst abgebaut werden. Bis Ende April laufe die Ausschreibung für den Landschaftsbau, und die Arbeiten, die beispielsweise eine Landschaftsschaukel beinhalten, sollen dann möglichst nahtlos weitergehen. Noch sei die Hoffnung vorhanden, „dass es bis zum Jahresende fertig ist – ansonsten im Frühjahr 2025“, sagt Werner. Bereits 2020 war der Gemeinde über die Dorferneuerung eine Förderung über 88.500 Euro bewilligt worden, die Gesamtkosten sollen sich auf rund 150.000 Euro belaufen.