Spiel der Woche
Acht Tore zur Kerwe in Welchweiler
Zweites Spiel, zweiter Sieg, zweites 7:1. Die Spielvereinigung Welchweiler hat nach der SG Altenglan/Rammelsbach auch den FV Bruchmühlbach mit 7:1 besiegt und sich somit erst einmal an der Tabellenspitze eingenistet. Anlässlich der Kerwe schmeckte dieser Erfolg am Samstagnachmittag besonders süß.
Nein, so richtige Mühe hatten die Mannen um Spielertrainer Marco Hönsch auch dieses Mal nicht. Ja, der Auftritt bei brütender Hitze gegen die Bruchmühlbacher mag ein paar Anstrengungen mehr als in der Vorwoche erfordert haben. Aber eben nur ein paar. Bei Temperaturen von gut 30 Grad im Schatten lag das Spielfeld indes komplett im gleißenden Sonnenlicht. Insofern verwunderte es auch nicht wirklich, dass die Akteure beider Parteien ein wenig brauchten, um der Begegnung so richtig Schwung zu verleihen.
Der FV Bruchmühlbach versuchte es immer wieder mit schnellen Pässen in die Spitze und erforderte öfter die Aufmerksamkeit der einheimischen Defensive, doch so richtig gefährlich wurde es nicht. Die Hausherren hingegen erarbeiteten sich in der elften und 16. Minute die ersten Chancen. Doch weder Fabian Hahn, noch Hönsch bei einer doppelten Gelegenheit, wie auch Marc Spiegel, der den Ball über den Kasten lupfte, waren erfolgreich.
Nach der Trinkpause geht es los
Direkt nach der ersten Trinkpause fiel dann aber doch der Führungstreffer für die Spielvereinigung: Eine Ecke brachte Philip Pfleger auf den ersten Pfosten, dort verlängerte David Eichmann die Kugel, welche sehenswert ins lange Eck fiel. Ein Geschenk eines Gästeverteidigers, der über den Ball trat, konnte Besart Saitaj nach einer halben Stunde noch nicht nutzen, er drosch den Ball über den Kasten. Zwei Minuten später machte es der gleiche Spieler besser und verwandelte alleine vor Amir Keshta zum 2:0. So lautete der Spielstand auch zur Pause.
Wer aber dachte, dass das Spiel damit vorentschieden war, der irrte. Zumindest noch. Denn kaum war die Partie wieder angepfiffen, war plötzlich Nico Bernhardt zur Stelle und netzte zum 2:1 ein (51.). Zugegeben, wirkliche Spannung kam auch danach nicht auf. Das lag zum einen daran, dass Welchweiler binnen zehn Minuten zwei Tore nachlegte – zuerst traf Philip Christmann mit einem Flachschuss zum 3:1, dann erhöhte Fabian Hahn per Kopf sogar auf 4:1 – und zum anderen, dass den wackeren Gästen mit zunehmender Spielzeit die Luft immer mehr ausging.
Lob vom Trainer
So war es auch ein Stück weit folgerichtig, dass Eichmann mit feiner Direktabnahme in den Winkel (72.), Marc Spiegel per Abstauber (74.) und der erst Sekunden zuvor eingewechselte Torben Oeser (86.) das Ergebnis bis zum Schlusspfiff auf 7:1 hochschraubten.
Marco Hönsch fand hinterher nur lobende Worte für den Auftritt seines Teams: „Ich bin zufrieden, das Ergebnis hätte ich vorher so unterschrieben. Es ist auch in der Höhe verdient. Wir haben unsere Chancen heute soweit auch gut verwertet. Und wenn man vorne Stürmer wie David Eichmann, Besart Saitaj und Denis Miller hat, die den Gegner immer wieder anlaufen, hat auch die Defensive automatisch weniger zu tun.“