Albessen / Konken Abwasser: Geruchsproblem gelöst – größerer Tank soll Aufwand minimieren

Vor sechs Jahren ist Albessen kanalisiert worden – das hat manchen Bewohnern im Nachbarort Konken im wahrsten Sinn gestunken.
Vor sechs Jahren ist Albessen kanalisiert worden – das hat manchen Bewohnern im Nachbarort Konken im wahrsten Sinn gestunken.

Erst vor wenigen Jahren ist in Albessen die Kanalisation verlegt worden – mit einer recht unappetitlichen Folge für manche Anwohner in Konken. Das Problem ist zwar gelöst, aber jetzt muss nachgebessert werden.

Zu der Zeit, als es in Albessen Abwassergruben gab, war in Konken die Luft noch rein. Vor rund sechs Jahren sind dann die Abwasserkanäle installiert worden – und fortan beklagten manche Bürger des Nachbarorts, dass es „stinkt wie de Deiwel“. So sei es beispielsweise in der Hohlstraße zu regelrechten „Geruchsattacken“ gekommen, berichteten Anwohner.

Um die Abwässer abzuleiten, wurde in Albessen „An der Furt“ eine Pumpstation errichtet. Über eine Druckleitung wird das Abwasser in den Kanal nach Konken transportiert. Die Gründe für die Geruchsbeeinträchtigungen konnten die Verbandsgemeinde-Werke zunächst nicht nachvollziehen. Schließlich wurde die Pumpfrequenz erhöht, damit sich die Abwässer nicht so lange stauen.

Bindemittel überdeckt Gestank

Zudem wurde ein Lagertank für Geruchsbindemittel am Albesser Ortseingang errichtet. „Das hat sich bewährt“, betont Ortsbürgermeister Joachim Deckbar. Das Problem mit dem Gestank war gelöst – allerdings fasst der Tank nur etwa 1000 Liter und muss laut Deckbar bisher etwa einmal wöchentlich nachgefüllt werden.

Um den Aufwand zu minimieren, möchte die Verbandsgemeinde nun einen größeren Tank installieren, wie im Gemeinderat erläutert wurde. Dieser müsse dann nicht so häufig aufgefüllt werden. Die Kosten übernehme die VG. Der Gemeinderat hat dazu sein Einverständnis gegeben. Durch einen größeren Tank und die Zufahrt fühle sich niemand gestört, sagte Deckbar.

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