Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel A-Klasse: Schafft der FV Kusel die Sensation?

Marius Rojan von der SG GlanAlb (weißes Trikot) darf sich berechtigte Hoffnungen auf die Aufstiegsrunde machen. Nicolas Becker u
Marius Rojan von der SG GlanAlb (weißes Trikot) darf sich berechtigte Hoffnungen auf die Aufstiegsrunde machen. Nicolas Becker und die SG Hüffler/Wahnwegen haben noch eine Restchance.

Die Kicker im hiesigen Fußballkreis biegen allmählich auf die Zielgerade der Gruppenphase ein. Einige Teams aus dem Kreis Kusel haben noch gute Chancen, um in die Aufstiegsrunde zu rutschen. Doch wer muss in die Abstiegsrunde, wer darf nach oben? Und bei wem ist das noch gar nicht sicher?

In der A-Klasse Gruppe A sind mit dem VfB Waldmohr, dem TuS Schönenberg und der SG Breitenbach/Dunzweiler drei Vereine aus dem Kreis Kusel dabei. Vier der insgesamt neun Mannschaften qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde. Wäre heute Schluss, stünden alle Kreisvertreter unter dem Strich. Der VfB Waldmohr (12 Spiele/18 Punkte) aber immerhin punktgleich mit dem viertplatzierten SV Steinwenden II. Schönenberg (12/14) und Breitenbach (11/12) lauern auf den Rängen sechs und sieben. Hinter dem souveränen Spitzenreiter aus Ramstein (11/31) sind zumindest noch dessen Verfolger aus Mackenbach (11/23) und Kindsbach (13/22) nicht gänzlich enteilt. Nicht unmöglich also, dass es zumindest für einen oder zwei der drei Kuseler Vereine noch reicht in Richtung Aufstiegsrunde. Womit dann zumindest der Nichtabstieg vorzeitig feststünde. Ansonsten gilt es, in den verbleibenden Spielen noch so viele Punkte zu sammeln, dass man mit einem ordentlichen Polster in die Abstiegsrunde geht. Denn es werden nur die Punkte mitgenommen, die die Teams gegen Mannschaften errungen haben, die einen in die Auf- oder Abstiegsrunde begleiten.

Ganz anders sieht es in der A-Klasse Gruppe B aus, in der auch neun Mannschaften am Start sind, davon aber deren Acht ihre Heimat im Kreis Kusel haben. Über allen thront der FV Kusel (11/26), was vor der Saison nicht unbedingt so erwartet wurde. Mit der SG GlanAlb (13/23) als Verfolger konnte man in diesen Regionen schon eher rechnen. Und hätte die TSG Wolfstein-Roßbach (11/19) zwischendrin nicht vier Mal in Folge verloren, sie wäre wohl punktetechnisch irgendwo in der Nähe der Kreisstädter zu finden. Dass diese drei Mannschaften in die Aufstiegsrunde einziehen, dürfte nahezu gesichert sein.

VfR Hundheim-Offenbach sicher in der Abstiegsrunde

Dahinter aber wird es richtig eng. Die TSG Burglichtenberg (11/16) auf dem letzten für die Aufstiegsrunde berechtigten Platz vier und den SV Nanz-Dietschweiler II (11/13) auf Platz acht trennen gerade einmal drei Punkte. Dazwischen tummeln sich noch der VfB Reichenbach II (13/16), der TuS Glan-Münchweiler und die SG Hüffler/Wahnwegen (jeweils 12/14). Einzig Schlusslicht VfR Hundheim-Offenbach/Hinzweiler (14/10) ist bereits sicherer Teilnehmer an der Abstiegsrunde, kann aber nach derzeitigem Stand zumindest neun seiner errungenen Zähler mit in Selbige nehmen.

Fazit: Dass der FV Ramstein die A-Klasse am Ende der Saison in Richtung Bezirksliga verlässt, ist doch recht wahrscheinlich. Im Kampf um Platz zwei, der sofern die Runde regulär gespielt werden kann, zur Teilnahme an der Relegation berechtigt, wird es hingegen doch spannend. Ebenso in der Abstiegsrunde, aus der final bis zu fünf Mannschaften in die B-Klasse abrücken könnten.

Die Spiele im Überblick

A-Klasse KUS-KL Gruppe A: FV Kindsbach – SV Mackenbach, SG Bechhofen/Lambsborn – SG Breitenbach/Dunzweiler, TuS Schönenberg – VfB Waldmohr (alle So, 14.45), FV Ramstein – SV Steinwenden II (So, 17)

A-Klasse KUS-KL Gruppe B: VfB Reichenbach II – SV Nanz-Dietschweiler II (Fr, 19), FV Kusel – TSG Wolfstein-Roßbach, TSG Burglichtenberg – TuS Glan-Münchweiler (beide So, 14.45)

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