Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel A-Klasse: Favoriten überzeugen bislang fast vollständig

Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein: Johannes Schell (rechts) steht mit der TSG Wolfstein-Roßbach an der Spitze,
Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein: Johannes Schell (rechts) steht mit der TSG Wolfstein-Roßbach an der Spitze, Richard Kurz kämpft mit der SG Breitenbach/Dunzweiler um den Klassenerhalt.

Ein gutes Viertel der Saison ist in der A-Klasse Kusel-Kaiserslautern schon absolviert. Ein Quartett aus dem Landkreis Kusel steht an der Tabellenspitze. Noch aber geht es im Tableau sehr eng zu, oben wie unten.

TSG Wolfstein-Roßbach (acht Spiele/22 Punkte), FV Kusel (8/18), sowie SG GlanAlb und VfB Waldmohr (beide 8/16) – das sind die Vereine auf den ersten vier Plätzen. Dass diese Klubs derzeit oben stehen, kommt nicht allzu überraschend. Allen war vorab eine gute Rolle zugetraut worden, alle hatten aber auch selbst die Erwartung, im Kampf um die vorderen Platzierungen ein Wörtchen mitzusprechen.

Kuriosität am Rande: Am vergangenen Wochenende blieb der Viererpack komplett ohne Sieg. Am Samstag verloren die Kuseler mit 3:6 beim VfB Reichenbach II und die SG GlanAlb zog beim SV Spesbach mit 0:3 den Kürzeren. Im direkten Duell kam der VfB Waldmohr gegen die „Rowos“ mit dem Schlusspfiff zu einem 1:1-Unentschieden.

Zufriedener TSG-Trainer

„Punktemäßig gibt es bei diesem Saisonstart wenig zu meckern. Aber es gibt immer Dinge, die man besser machen kann. Natürlich ist noch nichts entschieden. Wenn man bis zum Ende der Saison oben mitspielen will, muss man ohnehin konstant seine Leistung bringen und ebenso punkten. Das gilt für uns, wie für alle anderen“, konstatiert TSG-Spielertrainer Johannes Schell nach dem für seine Mannschaft sehr gelungenen Auftakt in die Saison 2022/2023.

Hinter den ersten Vier hat sich ein Sechserpack aus dem Nachbar-Landkreis formiert, angeführt von einem starken Aufsteiger aus Kottweiler-Schwanden (8/15) bis hin zum FV Bruchmühlbach (7/10) auf Platz zehn. Dahinter folgt der TuS Schönenberg auf Rang elf. Doch hier verzerrt die Tabelle schon zu einem frühen Zeitpunkt in der Saison das Bild, haben die Schönenberger denn auch immerhin schon zehn Zähler auf dem Konto, aber eben auch erst sechs Mal den Platz betreten. Gewinnt der TuS seine ausstehenden beiden Spiele, hinge er dem Führungsquartett direkt im Nacken.

Blick über den Kreis hinaus

Der Tabellenkeller beginnt ab Platz zwölf, den aktuell der VfB Reichenbach II (8/6) innehat. Dahinter folgt die SG Theisbergstegen-Etschberg (7/4), bei der aber klar war, dass sie als Aufsteiger hart wird kämpfen müssen. Noch ohne Saisonsieg: Eine von vielen Ausfällen geplagte SG Breitenbach/Dunzweiler (8/2), sowie der SV Nanz-Dietschweiler II (6/0). Dazwischen rangiert die SG Bechhofen/Lambsborn (7/1). Als einziges Team ist die Bezirksliga-Reserve des SVN bislang noch ohne Punkt.

Durchaus zufrieden sind wohl die Verantwortlichen der SG Veldenzland. Denn nach dem Abstieg aus der Bezirksliga Nahe hat die Mannschaft von Spielertrainer Christoph Lawnik und Dominik Schunck nach zehn Spielen in der A-Klasse Bad Kreuznach 21 Punkte auf dem Konto. Damit wird sie zurzeit auf Platz drei geführt – mit Kontakt zu Spitzenreiter SG Alsenztal (25 Punkte), ebenfalls Bezirksligaabsteiger. Belegt der ASV Langweiler/Merzweiler (6/10) in der A-Klasse Birkenfeld als Aufsteiger am Saisonende den achten Platz, auf dem er sich im Moment wiederfindet, es würde sich wohl niemand beschweren.

Spiele im Überblick

A-Klasse Kusel-Kaiserslautern: SV Steinwenden II – SG Breitenbach/Dunzweiler (Sa, 14), SG Bechhofen/Lambsborn – VfB Reichenbach II (Sa, 16), SV Nanz-Dietschweiler II – SG GlanAlb (So, 14), TSG Wolfstein-Roßbach – SV Kottweiler-Schwanden, SG Theisbergstegen-Etschberg – SV Spesbach, FV Kusel – SV Rodenbach II, FV Kindsbach – TuS Schönenberg, FV Bruchmühlbach – VfB Waldmohr (alle So, 15).

A-Klasse Bad Kreuznach: SG Veldenzland – Eintracht Bad Kreuznach II (So, 15).

A-Klasse Birkenfeld: ASV Langweiler/Merzweiler – Bollenbacher S V (Sa, 18).

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