Kreis Kusel
36. Potzberglauf: Vorentscheidung im engen Titelrennen des Pfälzer Berglaufpokals möglich
Der Kampf um den Sieg im Pfälzer Berglaufpokal ist so spannend wie lange nicht mehr. Nach fünf von sieben Rennen liegen Tim Könnel und Jonas Lehmann fast gleichauf an der Spitze. Am Samstag, 9. November (14.30 Uhr), könnte bei der 36. Auflage des Potzberglaufs eine Vorentscheidung fallen.
1215 Punkte hat Tim Könnel (TuS Heltersberg) auf seinem Konto, sein Vereinskollege Jonas Lehmann liegt mit 1213 Zählern hauchdünn dahinter. Sollten beide Athleten am Samstag an den Start gehen, dürfen sich die Zuschauer auf einen interessanten Zweikampf freuen. Wenngleich beim Kampf um den Tagessieg noch einige andere Athleten gerne ein Wörtchen mitreden würden. Bereits gemeldet haben unter anderem Lokalmatador André Bour und der Landstuhler Alexander Barnsteiner.
Um 14.30 wird Kuseline Clara de Oliveira Seyler am Samstag in der Nähe des Gimsbacher Dorfgemeinschaftshauses den Startschuss abfeuern. 8200 Meter lang ist die Laufstrecke , auf der 342 Meter Höhenunterschied zu bewältigen sind. Der vom TuS Glan-Münchweiler ausgerichtete Potzberglauf gehört schon seit einigen Jahren zur Berglauf-Pokalserie. Fünf der sieben Läufe sind bereits absolviert, die vier besten Ergebnisse jedes Läufers fließen in die Gesamtwertung ein.
Wachablösung möglich
In den vergangenen Jahren hatte der 30-jährige Lehmann, der dominierende Bergläufer der Region, einige Male bereits vor dem Start des Potzberglaufs als Gesamtsieger festgestanden. Doch diesmal könnte ihm sein fünf Jahre jüngerer Teamkamerad Könnel den Sieg streitig machen. Vor zwei Jahren hat Könnel erstmals bei einem Berglauf über Lehmann triumphieren können: ausgerechnet beim Potzberglauf.
Bei den bislang fünf Läufen des Berglaufpokals ist das Spitzenduo dreimal gemeinsam an den Start gegangen. Lehmann siegte zweimal – in Rockenhausen und Bad Dürkheim –, Könnel gewann den Steinbacher Donnersberglauf. Durch das neue Punktesystem in diesem Jahr, bei dem sich die Punktevergabe an den Durchschnittssiegerzeiten der vergangenen zehn Jahre orientiert, führt aber Könnel die Gesamtwertung an. Eine Wachablösung scheint möglich.
Auch bei Frauen noch nicht alles klar
In der Konkurrenz der Läuferinnen zeichnet sich ab, dass Simone Raatz (ASC Darmstadt) ihren Erfolg der vergangenen beiden Jahre wiederholen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass sie nicht nur beim Potzberglauf, für den sie bereits gemeldet hat, an den Start geht, sondern auch eine Woche später beim Kalmit-Berglauf. Denn bislang hat Raatz lediglich zwei Läufe auf ihren Konto. Andernfalls dürfte ihre Vereinskameradin Emma Waßmer die Serie für sich entscheiden, der allerdings auch noch eine Wertung fehlt.