Kusel Zur Sache: Zehntscheune, Besoldung und Kassenprüfung

Der barrierefreie Zugang zur Zehntscheune auf Burg Lichtenberg wird nicht mit einem Aufzug bis ins Galeriegeschoss hergestellt. Der Kreisausschuss votierte einstimmig für die bereits bei einem Vor-Ort-Termin favorisierte Lösung, den Aufzug nur bis ins zweite Obergeschoss zu führen (wir berichteten). Dort schließt sich ein Treppenplattformlift an. Diese Lösung beschert Rollifahrern zwar einen etwas weiteren Weg, ist aber 143.000 Euro billiger, weil weder das Dach geändert noch die Galerie mit Rängen und neuem Geländer umgebaut werden muss. Ausgeschrieben werden die Arbeitern im Herbst, zu Ende könnten sie im August 2019 sein. Zwei Stellen werden niedriger besoldet Die zuständige Aufsichtsbehörde ADD in Trier hat den Stellenplan des Landkreises beanstandet. Konkret geht es um die mit Besoldung nach A 14 vorgesehene Stelle des Leiters des Gemeinde- und Rechnungsprüfungsamts sowie um die Planstelle „Leiter der Führerscheinstelle“, die nach A 11 bezahlt werden sollte. Die ADD fordert, beide Stellen jeweils eine Besoldungsgruppe tiefer einzustufen. So sei es landesweit üblich. Der Kreisausschuss beugte sich einstimmig der Änderung. Gespart werden dadurch auf beide Stellen gerechnet – laut Tarifvertrag und bezogen auf die Einstiegsvergütung – monatlich rund 450 Euro Bruttolohn zuzüglich Lohnnebenkosten und Sonderzahlungen. Landesrechnungshof ab September in der Kreisverwaltung Der Landesrechnungshof prüft im Herbst die Kassen des Landkreises. Landrat Otto Rubly informierte den Kreisausschuss, dass der erste Besuch am 13. September sei.
