Kusel
Was Investor Budau zum Beschluss des Kuseler Stadtrats sagt

Erfreut über den Stadtratsbeschluss hat sich am Freitagabend Paul Uwe Budau gezeigt. Der Geschäftsführer der Bauunternehmung Budau mit Sitz in Idar-Oberstein hatte sich zu den Zuhörern der Stadtratssitzung in der Alten Landschreiberei gesellt. Dies sei nun ein wichtiger Schritt gewesen, sagte Budau nach der öffentlichen Sitzung gegenüber der RHEINPFALZ. Der Investor betonte, so schnell als möglich loslegen zu wollen. Allerdings gebe es noch einen Verzögerungsfaktor.
„Wir kriegen ja eine finanzielle Förderung für den Abriss“, sagte Budau. Von daher seien bei der Ausschreibung Vorschriften zu beachten, was sich auch in Fristen widerspiegele. „Wenn es ans Bauen gehen, können wir beauftragen, wen wir wollen“, verdeutlichte Budau.
Noch in diesem Jahr sei deshalb wohl nicht mehr mit dem Beginn der Abbrucharbeiten zu rechnen. Abriss und folgender Baubeginn im Frühjahr seien realistisch. „Unsere Bauvoranfrage liegt ja schon seit dem Frühjahr vor Die Kreisverwaltung hat da schon Unterlagen sammeln können“, sah Budau einen Umstand, der wiederum Zeit ersparen könne. Ein positiver Bescheid sei also ohne größere zeitliche Verzögerung zu erwarten.
Wie mehrfach berichtet, will der Investor anstelle der alten Emrich-Bauten ein Wohnheim für die Lebenshilfe erreichten. Im Erdgeschoss wird ein Netto-Markt Platz finden.
Dass die modifizierten Pläne den Stadtrat nun zur Zustimmung bewogen haben, freute auch Harald Schmeer. Der Ingenieur und Architekt aus Saarbrücken ist verantwortlich für die Planung. Schmeer, der schon zuvor Sitzungen des Rats mitverfolgt hatte, hat den Investor am Freitagabend begleitet.