Kusel Veranstaltungsreigen zum 700-Jährigen
Unter den knapp 180 Gästen des Neujahrsempfangs am Sonntagnachmittag im Bürgerhaus in Dittweiler konnte Ortsbürgermeister Winfried Cloß auch Familien aus Syrien, Eritrea, Aserbaidschan, Afghanistan und Albanien willkommen heißen. Neben einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr rückte Cloß die bevorstehenden Umbaumaßnahmen des Bürgerhaus in den Mittelpunkt seiner Neujahrsansprache.
Bevor Ortsbürgermeister Winfried Cloß mit den Bürgern auf ein neues Jahr anstieß, bedankte sich Mohammad Rahabi, der mit seiner Ehefrau Asmaa aus Syrien geflüchtet war, für die freundliche Aufnahme in Dittweiler. Winfried Cloß ging zunächst auf die Vorhaben der Gemeinde ein. Nachdem die beantragten Fördermittel aus dem Investitionsstock des Landes genehmigt sind, können die Umbaumaßnahmen am Bürgerhaus im April beginnen. Nicht nur eine energetische Sanierung, „eine Funktionsverbesserung des gesamten Hauses“ sei zu erwarten. Dazu zählen die barrierefreie Gestaltung des Erdgeschosses, der Umbau der Toilettenanlagen sowie die bodentiefe Verlängerung der Fenster auf der Südseite des großen Saals. Die gesamte Umbaumaßnahme wird voraussichtlich über ein Jahr dauern. Nach momentanem Stand wird das Bürgerhaus während der im Sommer geplanten Feierlichkeiten zur 700 Jahrfeier geschlossen bleiben. Ein seit Jahren geplantes Projekt ist der Generationsplatz am Römerweiher: Nachdem auch hier die beantragten Fördermittel genehmigt worden sind, soll das gesamte Areal neu gestaltet werden. Den größten Teil der Erdarbeiten will Cloß in Eigenleistung erbringen und sucht dafür noch ehrenamtliche Helfer. Gleich mit mehreren Veranstaltungen wollen die Dittweiler dieses Jahr ihren 700. Geburtstag feiern. Los geht es am ersten Juniwochenende mit Musik und einem Fest der örtlichen Vereine. Der offizielle Festakt soll im Rahmen der Jakobuskerwe am 7. August stattfinden. Zurückblickend auf das vergangene Jahr erwähnte der Ortsbürgermeister, dass trotz fehlender Zuschüsse einiges auf dem Friedhof auf den Weg gebracht werden konnte. Hier hob der Ortsbürgermeister besonders den ehrenamtlichen Arbeitseinsatz der Bürger hervor, die sowohl die Außenanlage als auch die Trauerhalle auf Vordermann gebracht hätten. Abgeschlossen wurden ebenfalls die Arbeiten zur Sicherung des Hanges am unteren Friedhof: Dort mussten wegen eines Hangrutsches umfangreiche Fundamente eingebaut werden. Als sichtbare Aufwertung des Geländes rund um das Feuerwehrgerätehaus bezeichnete Cloß die von der Verbandsgemeinde finanzierte neue Stützmauer sowie das Gestalten der Außenanlage. Aber auch im gemeindeeigenen Kindergarten, dem seit April 2015 Sabrina Becker als neue Leiterin vorsteht, wurde sowohl im Innen- als auch im Außenbereich investiert. Laut Cloß ist die Einrichtung nun wieder „konkurrenzfähig geworden“. Für musikalische Unterhaltung sorgte der „Gesangverein Frohsinn“ unter der Leitung von Monika Schmuck. (res)