Kusel Rückblick 2019: Seit 2. September startet „Christoph 66“ von Eßweiler zu Rettungseinsätzen

Am Morgen des 2. September schwebte der ADAC Rettungshubschrauber auf dem Flugfeld in Eßweiler ein.
Am Morgen des 2. September schwebte der ADAC Rettungshubschrauber auf dem Flugfeld in Eßweiler ein.

Vorangegangen war ein Ausschreibungsverfahren des Landes Rheinland-Pfalz für den Einsatz eines Rettungshubschraubers für die Westpfalz. Den Zuschlag erhielt die ADAC Luftrettung gGmbH. Bis dahin hatte interimsweise ein Helikopter der Johanniter Luftrettung die Versorgung der Region von Sembach aus übernommen.

Gegen 7.30 Uhr in der Früh schwebte der ADAC Hubschrauber am Montag, 2. September, auf dem Flugfeld in Eßweiler ein. Feuerwehrkräfte stellten den Brandschutz für zwei Tage sicher, bis der ADAC die eigenen Löschmittel angeliefert hat. Es dauerte auch noch eine Weile, bis die Organisation in Eßweiler ihre Strukturen aufgebaut hat. Beispielsweise musste noch für die Unterkunft des Personals gesorgt werden. Bis dahin flog der Helikopter jeden Morgen von seinem Stützpunkt Ludwigshafen nach Eßweiler.

Die Einsatzzeit des Hubschraubers ist auf den Tag beschränkt. Nachtflüge waren nicht Bestandteil der Ausschreibung. Neben seinen Rettungseinsätzen, beispielsweise bei Verkehrsunfällen, übernimmt der Helikopter auch den Transport von Patienten von einer Klinik zur anderen. Der Einsatz des Rettungshelikopters ist zunächst auf 15 Monate begrenzt. Laut Innenministerium soll nach einer weiteren Ausschreibung die Auftragsvergabe für zehn Jahre erfolgen.

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