Kusel Polizei wird nun doch nicht verstärkt

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Die Polizeiinspektion in Lauterecken ist nun doch nicht – wie zunächst angekündigt – personell verstärkt worden. Entsprechende Informationen der RHEINPFALZ hat das Polizeipräsidium mittlerweile bestätigt. Wie berichtet, sollte die Dienststelle auch mit Blick auf die Flüchtlingsunterkunft in Meisenheim aufgestockt werden.

Im Frühsommer hatten Polizei und Innenministerium über die geplante Verstärkung der Polizei informiert. Dass dies nun doch nicht so kommt, darüber hatten die Behörden bislang nichts wissen lassen. „Der Ansatz der polizeilichen Planungen hat sich allerdings in den vergangenen Monaten verändert. Gründe dafür liegen zum einen in der Zahl der Unterkünfte, die in den zurückliegenden Wochen landesweit stark zugenommen hat. Zum anderen macht die aktuelle Sicherheitslage in Meisenheim ein ,Mehr’ an Personal in der ursprünglich angedachten Größenordnung nicht erforderlich“, so die Pressestelle des Präsidiums Westpfalz in Kaiserslautern. „Es sind mittlerweile mehr als 12.000 Flüchtlinge in über 20 Unterkünften im Land untergebracht“, heißt es weiter. Die „äußerst geringe Zahl an Straftaten zeigt, dass auch die Personalplanung daran angepasst werden muss“. Zwei Beamte der Lauterecker Inspektion sind im Übrigen nach Kusel versetzt worden. Dies führt das Präsidium auf „normale Personalfluktuation“ zurück. Die Stellen seien neu besetzt worden. Die Informationen der RHEINPFALZ, dass Lauterecker Beamte die Kuseler Inspektion verstärken müssten, kommentierte die Spitze in Kaiserslautern mit den Worten: „Ob wegen der Flüchtlingsaufnahmeeinrichtung in Kusel zusätzlich Kräfte nach Kusel abgeordnet werden müssen, muss im Bedarfsfall geprüft werden.“ Sollte sich im Zuständigkeitsbereich der Lauterecker – besonders wegen Meisenheim – kurzfristig der Bedarf nach Verstärkung/Unterstützung ergeben, griffen polizeiliche Einsatzkonzepte. Die gewährleisteten, dass möglichst schnell genug Kräfte vor Ort sein könnten. (cha)

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