Kusel NEBENBEI BEMERKT...:

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Die einen sagen so, die anderen anders. Einige Reaktionen haben uns nach der Übernahme von CS Schmal erreicht, die eher zurückhaltend bis skeptisch klangen ob der Tatsache, dass ein Finanzinvestor den Waldmohrer Mitnahmemöbelhersteller gekauft hat. Günter Ebmeyer, der Geschäftsführer in Waldmohr, sieht es eben anders: Fachwissen im Bereich der Unternehmensführung, eine ungetrübte Sicht von außen, dazu noch die verschiedenen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen unterm Dach von Gramax Capital – das alles könne doch befruchtend sein. Und zudem scheine der Investor tatsächlich an einem langfristigen Engagement interessiert. Zu erwarten stehe auch, dass Entscheidungswege kürzer und Beschlüsse besser aufs Unternehmen gemünzt seien, als wenn – wie es bislang als Teil der Nolte-Gruppe der Fall war – die Wechselwirkungen zwischen mehreren Tochtergesellschaften aus ein und derselben Branche beachtet werden müssten. Warum also nicht? Gramax Capital setzt nach eigenen Worten auf Kontinuität in Waldmohr, plant auch keinen Stellenabbau. Das klingt doch ganz beruhigend für die rund 420 Mitarbeiter bei CS Schmal. An seinen Ankündigungen wird sich Gramax Capital aber auch messen lassen müssen. Klar, in der angeschlagenen Möbelbranche lässt sich nur schwerlich voraussagen, was in drei, vier oder fünf Jahren passiert. Doch das Bemühen, CS Schmal nach vorne zu bringen, in seiner Gesamtheit zu erhalten und den Menschen einen möglichst sicheren Arbeitsplatz zu garantieren, das muss der neue Eigentümer erkennen lassen. Unabhängig davon, ob er aus der Finanzbranche oder aus der Industrie kommt. Der Fall des Möbelherstellers wird aber zukunftsweisend dafür sein, wie die Menschen in der Region künftigen Unternehmensübernahmen gegenüberstehen – vor allem, wenn ein Finanzinvestor ins Spiel kommt. Das Pokémon-Fieber grassiert. Auch im Kreis Kusel. Das zumindest bestätigen Kommentare, die uns Leser auf unserer Facebook-Seite „RHEINPFALZ Kusel“ gegeben haben. Aber um ehrlich zu sein, überrascht uns das nicht wirklich. Denn auch einige Redaktionsmitglieder hat das Smartphone-Spiel gepackt. Und das, obwohl keiner von uns schon bei der ersten Welle in den 90er Jahren so richtig viel hatte anfangen können mit der Anime-Fernsehserie, den Kinofilmen und den vielen Merchandising-Produkten rund um die Taschenmonster. Jetzt aber jagen zumindest drei erwachsene Redakteure in ihren Mittagspausen durch Kusel und suchen mit Hilfe ihrer Smartphones nach virtuellen Pikachus und Co. Daher der Hinweis: Wenn Sie um die Mittagszeit einem Redakteur der „Westricher Rundschau“ begegnen, der unablässig sein Smartphone auf Sie richtet, befürchten Sie nicht gleich, dass Filme oder Fotos von Ihnen an die Öffentlichkeit gebracht werden sollen. Vermutlich hat sich laut unserer Bildschirme einfach nur ein niedliches kleines, virtuelles Pokémon ganz in Ihrer Nähe versteckt. Und wir sind extrem ehrgeizig! Uns entkommt kein Monsterchen! Auch kein virtuelles! | TORBEN MÜLLER

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