Kusel Nebenbei bemerkt... :

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Das Telefon stand keine Sekunde still am Mittwochvormittag, als der Chefarzt für Innere Medizin am Kuseler Westpfalz-Klinikum, Volker Bertolino, bei der RHEINPFALZ-Sprechstunde Fragen zum Thema Darm beantwortete. Dass er so gefragt ist, freut natürlich den Mediziner, es freut aber auch die Redaktion, weil sie offensichtlich wegen der großen Resonanz der Leser mit der Auswahl des Themas – in Absprache mit dem Arzt – richtig gelegen hat. So meldeten sich sogar schon vor und noch eine halbe Stunde nach Ende der Sprechstunde weitere Anrufer, die gerne eine Auskunft erhalten hätten. Leider zu spät. Das führte bei der einen oder anderen Anruferin zu hörbarem Missfallen. Mindestens 30-mal habe sie vergeblich angeklingelt – die Leitung sei aber ständig besetzt gewesen. Und nun, da sie endlich durchgekommen sei, wieder Fehlanzeige, schimpfte die Frau. Verärgert empfahl sie, die Sprechstunden künftig zu verlängern oder es ganz zu lassen. Eine andere Dame reagierte mit einer schnippischen Bemerkung und legte auf. So verständlich die Verärgerung sein mag, die RHEINPFALZ-Sprechstunde kann jedoch einen persönlichen Arztbesuch nicht ersetzen. Sie ist ein Angebot der Redaktion. Eine Garantie, dass jeder Anrufer auch eine Antwort bekommt, kann niemand geben. Und sie ist ein Angebot der Mediziner des Kuseler Westpfalz-Klinikums, die sich dankenswerterweise für diese Telefonsprechstunde die Zeit nehmen. Chefarzt Volker Bertolino schaffte es am Mittwoch gerade noch pünktlich zum Beginn der Telefonsprechstunde – er kam direkt aus dem Operationssaal. Und nach der anderthalbstündigen Telefonaktion eilte er wieder in Richtung Klinik davon. Dass die Ärzte des Klinikums sich angesichts ihrer Arbeitsbelastung für einen solchen Service bereiterklären, ist sicher keine Selbstverständlichkeit.

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