Kusel Millionen-Projekt Emrich in Kusel scheint nun doch noch gerettet

Das Emrich-Projekt in Kusel, vor fünf Wochen nach dem Ausstieg von Christian Ritter noch vor dem Scheitern, kommt nun doch in die Gänge. Allerdings mit einem neuen Investor. Das Bauunternehmen Budau, Idar-Oberstein, hat am Mittwoch den Kaufvertrag für das mehr als 5000 Quadratmeter große Gelände im Bereich des Kleinen Kreisels unterschrieben und mit sofortiger Wirkung alle Rechte und Pflichten eines neuen Eigentümers von der Emrich-GmbH übernommen. Zudem hat die Lebenshilfe, für die dort ein Wohnheim gebaut werden soll, am Montagabend den unterzeichneten Mietvertrag an die Budau-GmbH übergeben.
In zwei Jahren könnte das Wohnheim stehen
Der neue Eigentümer will nun möglichst schnell die Baugenehmigung zumindest für den Bereich entlang der Bahnhofstraße einholen, um mit dem Bau von Wohnheim und Ladenzeile zu beginnen. Fertigstellung dieses ersten Bauabschnitts könnte, je nach Genehmigungsdauer, in rund zwei Jahren sein. In einem zweiten Abschnitt sollen barrierefreie Wohnungen entstehen. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf mehr als sieben Millionen Euro geschätzt.
Die Emrich-GmbH, letztes Überbleibsel der einstigen Brauerei, wird derweil nach dem erfolgten Verkauf ihrer letzten Immobilie in den nächsten Monaten abgewickelt.