Kusel Gebietsreform: Zwei Kommunen werden auch aktiv

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WALDMOHR/QUIRNBACH. Nun kommt auch in den Verbandsgemeinden Glan-Münchweiler und Waldmohr Bewegung in das Thema Gebietsreform.

Glan-Münchweilers Bürgermeister Klaus Müller und sein Nachfolger Klaus Schillo haben am Rande der Ratssitzung in Quirnbach auf RHEINPFALZ-Anfrage bestätigt, dass sie gestern zu einem informellen Gespräch über die Gebietsreform im Innenministerium seien. Über die Inhalte wollten sie anschließend nichts verlauten lassen. „Die jüngste Entwicklung überrollt uns ein bisschen“, sagte Müller mit Blick auf den Vorstoß des Landes hin zu einer Dreierfusion Bruchmühlbach-Miesau, Schönenberg-Kübelberg, Waldmohr, die Glan-Münchweiler vor allem des möglichen Fusionspartners Schönenberg-Kübelberg berauben würde. Müller weiter: „Wir haben um den Termin in Mainz gebeten, weil wir vermeiden wollen, dass wir auf einmal zwischen allen Stühlen sitzen und dann die für uns am wenigsten akzeptable Lösung kommt“, sagte Müller, der Gespräche mit dem Land ursprünglich seinem Nachfolger Schillo nach dem 1. Januar hatte überlassen wollen. Im VG-Rat Waldmohr kündigte Bürgermeister Rudi Agne an, dass die Gebietsreform bei der Januar-Sitzung auf der Tagesordnung stehen werde. Bislang hatte Agne stets darauf verwiesen, er wolle zunächst eine „Note“ der Landesregierung mit Vorschlägen zur Gebietsreform abwarten. Vorher sehe er keinen Grund, aktiv zu werden. CDU- und SPD-Fraktion sprechen sich für eine Fusion mit Schönenberg-Kübelberg aus. (wop/tmü)

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