Kusel Fahrer bei Kindern vorsichtig

Eine durchweg positive Bilanz zogen die Beamten der Polizeiinspektion Lauterecken nach dem gestrigen landesweiten Kontrolltag zur Verkehrssicherheit von Kindern. In der Nähe von Bildungseinrichtungen standen die Themen Kinder- und Schülersicherheit, Gurtanlegepflicht, Rückhalteeinrichtungen und Schulbuskontrollen im Fokus.
Die Lauterecker Polizei kontrollierte mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Enkenbach Autos und Busse – am Morgen in Meisenheim an der Grundschule und dem Kindergarten, mittags am Schulzentrum in Lauterecken. In Sachen Schulwegsicherheit gab es kaum Beanstandungen. Während in Meisenheim bei 35 kontrollierten Fahrzeugen drei Gurtverstöße sowie ein Kindersitz, der nicht Alter und Größe des Kindes entsprach, festgestellt wurden, gab es in Lauterecken keinerlei Beanstandungen in Sachen Schulwegsicherheit. Dieter Drumm kontrollierte 24 Autos sowie neun Busse, die das Schulzentrum ansteuerten. Sein Augenmerk lag auf Gurten, Handynutzung, Tüv-Plakette, Reifen sowie sonstigen größeren Schäden am Fahrzeug und auf auffälliger Fahrweise. Verstöße lagen keine vor, kein einziges Auto musste angehalten werden. Auch bei den Schulbussen war alles in Ordnung: Die Schüler saßen auf ihren Plätzen oder standen zumindest nicht im vorderen Bereich des Busses. Zeitgleich kontrollierten zwei zivile Beamte auf der Brücke in Höhe der Tankstellen innerhalb einer Stunde die Geschwindigkeit von 48 Fahrzeugen stadtauswärts. Neun Temposünder musste Thomas Sutter von der Bereitschaftspolizei Enkenbach aus dem Verkehr herauswinken. Die höchste Geschwindigkeit betrug 66 Kilometer pro Stunde, erlaubt sind 50. Damit lag alles noch im Verwarnungsbereich. Im Allgemeinden gingen die Autofahrer „relativ sorgsam“ mit dem Thema Verkehrssicherheit für Kinder um, erklärte Erik Hippchen von der Polizeiinspektion (PI) Lauterecken. Auch bei den regelmäßigen Kontrollen zu Schulbeginn gebe es kaum Beanstandungen. „In diesem Bereich machen wir eigentlich immer recht gute Erfahrungen“, berichtete Hippchen. Im Bereich der Polizeiinspektion Lauterecken seien Unfälle mit Kindern selten – und wenn, dann seien diese zumeist als Radfahrer betroffen. Seiner Erfahrung nach sind die Fahrzeugführer mit Kindern vorsichtiger und schnallen sich an – nicht selten würden sie auch von ihren Kindern darauf hingewiesen, den Gurt anzulegen. (sbs)