Kusel Aus dem Landkreis: „Wunderglocke“ lässt Anwohner wieder schlafen

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Aller guten Dinge sind drei. Diese Redensart könnte auch auf die „Wunderglocke“ von Lauterecken zutreffen. Nachdem die Glocken der protestantischen Kirche drei Wochen lang hintereinander in der Nacht auf Sonntag für jeweils rund 15 Minuten wie von Geisterhand geläutet hatten, blieben sie am vergangenen Wochenende still. Wie berichtet, hatte nicht einmal die Wartungsfirma eine Idee, wie sich der Glockenschlag außer der Reihe erklären lässt. Anwohner hatten deswegen schon die Polizei verständigt, und Pfarrer Timo Schmidt alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die Glocken wieder „gehorchen“. „Zur Not stellen wir den Strom ab“, hatte er vor wenigen Tagen noch gedroht. Doch so weit musste es gar nicht kommen. Der Vorsitzende des Presbyteriums, Sonnhardt Maurer, wachte in der Nacht auf Sonntag vorsorglich in dem Gotteshaus – mit Erfolg: Die Glocken erklangen erst wieder pünktlich zum morgendlichen Gottesdienst. „Offenbar hat das Zurücksetzten auf die Werkseinstellung geholfen“, berichtet Pfarrer Schmidt. Er kündigte an, das weitere Vorgehen mit der Wartungsfirma abzusprechen. „Wir sind sehr daran interessiert, den Fehler zu finden, um diesen endgültig beseitigen zu können.“ Am frühen Samstagabend sind dreiste Täter in ein Wohnhaus in Brücken eingedrungen. Bei den Geschädigten überwiegt der Ärger über die ungebetenen Gäste, denn deren Beute ist nach bisherigem Ermittlungsstand nicht von großem Wert. Zur Tatzeit herrschte noch Tageslicht, deshalb hofft die Polizei auf wertvolle Zeugenaussagen. Wer am Samstag zwischen 18 und 20.15 Uhr im Bereich der Paulengrunder Straße etwas Verdächtiges beobachtet hat, melde sich bitte bei der Polizei in Kusel unter der Telefonnummer 06381 9190 oder per E-Mail an pikusel@polizei.rlp.de. |suca

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