Kusel Aus dem Landkreis: Volksbanken wollen sich zusammenschließen

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Die Fusionsverhandlungen sollen schnellstmöglich beginnen: Die Volksbanken Glan-Münchweiler und Lauterecken wollen sich zusammenschließen. In der Vergangenheit hatten die Vorstände beider Geldinstitute immer wieder betont, sich in ihrer Selbstständigkeit wohlzufühlen und diese unbedingt erhalten zu wollen – mittlerweile aber stelle sich die Situation anders dar, wie Sabine Mack, Vorstandsmitglied der Volksbank Glan-Münchweiler, erläuterte. Die Niedrigzinsphase sorge nach wie vor für sinkende Erträge, vor allem aber sei die Mehrarbeit durch die zunehmende Regulierung seitens des Gesetzgebers kaum noch zu bewältigen. Daher hätten die beiden Banken im September eine Machbarkeitsstudie bei einer Unternehmensberatung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun vorlägen und eine Fusion als sinnvoll erachteten. „Es ist besser mit zwei gesunden Banken zu fusionieren“, sagte Mack der RHEINPFALZ. „Das lässt mehr Handlungs- und Gestaltungsspielraum als wenn man unter Zugzwang steht.“ Das letzte Wort allerdings haben die Vertreterversammlungen der beiden Geldinstitute, die einer Fusion jeweils mit Dreiviertel-Mehrheit zustimmen müssen, wie Mack betonte. Zunächst aber seien nun die Vorstände und Führungskräfte gefordert, die Vorteile für beide Institute genau herauszuarbeiten. (tmü) Durch Stromschläge sind gestern Mittag zwei Heizungsmonteure schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, geriet eine lange Leiter in eine Hochspannungsleitung. Die Monteure einer Heizungsbaufirma hätten in etwa sechs Meter Höhe einen Außenfühler montieren wollen. Dabei geriet das obere Teil der Leiter in die Stromleitung, der Strom wurde vom Metall geleitet und verletzte die Arbeiter. Ein dritter Monteur konnte Rettungsmaßnahmen einleiten. Ein 57-Jähriger wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Kaiserslautern geflogen. Sein 48-jähriger Kollege kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Kusel. Bei beiden besteht keine Lebensgefahr. (red)

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