Kusel Aus dem Landkreis: Lauterecker Polizei macht Diebesbande dingfest

Schon in der Nacht auf Freitag vergangener Woche hat die Polizei Lauterecken eine Diebesbande bei einer Kontrolle in der Veldenzstadt dingfest gemacht, wie gestern Abend mitgeteilt wurde. Wie sich nun herausstellte, stammt das Diebesgut aus einem Kiosk im Ludwigshafener Stadtteil Rheingönheim. Einer Streifenbesatzung kam laut Polizeibericht in jener Nacht um 3.30 Uhr in der Saarbrücker Straße ein unbeleuchteter Wagen entgegen. Als dieser auf den Parkplatz eines Supermarktes abbog, kontrollierten die Beamten das mit vier Personen besetzte Auto. Der Fahrer hatte keinen Führerschein. Im Kofferraum fanden die Polizisten einen Müllsack mit Dutzenden von Zigarettenpackungen, Tabak- und Getränkedosen, Süßwaren und Einwegfeuerzeugen. Die Waren hatten einen Gesamtwert von über 1800 Euro. Da sich der Verdacht ergab, dass die vier Männer im Alter zwischen 26 und 29 Jahren irgendwo eingebrochen waren, erfolgte die vorläufige Festnahme. Das Amtsgericht Kaiserslautern ordnete gegen einen Beschuldigten Untersuchungshaft an, die drei anderen Männer blieben auf freiem Fuß. (red) Auf dem Kuseler Friedhof gibt es ein Grabfeld für sogenannte Sternenkinder. Die Bestimmungen, die für jene Ruhe- und Gedenkstätte für Tot- und Fehlgeburten gelten, hat der Stadtrat jetzt auch satzungsrechtlich festgeklopft. Auf Betreiben des ehemaligen ersten Stadtbeigeordneten Klaus-Dieter Schummel war eine Fläche ausgewiesen worden, auf der totgeborene oder verstorbene Kinder beigesetzt werden können, die aufgrund ihres geringen Gewichts nicht der Bestattungspflicht unterliegen. Für viele Eltern sei ein Ort der Erinnerung wichtig, betonte Stadtbürgermeisterin Ulrike Nagel. Allerdings ist die Bestattung nur in anonymen Urnengrabstätten möglich. In Anspruch nehmen dürfen dies nur Familien, die in Kusel oder den Stadtteilen zu Hause sind. Nicht gestattet ist es, die Grabfläche individuell zu gestalten. (cha)