Kusel Aus dem Landkreis: Erst Sturm geklingelt, dann Brand in Mehrfamilienhaus

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Ungeklärt sind die Umstände, die am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertags zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Hauptstraße geführt haben. Wie die Polizei gestern mitteilte, hatte sie gegen 6 Uhr ein Bewohner angerufen, da jemand „Sturm geklingelt“ habe. Als die Polizeistreife bei dem Anwesen eintraf, war jedoch niemand mehr zu sehen. Die Bewohner hatten sonst keine Besonderheiten festgestellt. Kurze Zeit später habe es im Treppenhaus laut gekracht. Im Bereich des Stromverteilers im obersten Stockwerk war ein Feuer ausgebrochen. Das Treppenhaus war schnell verqualmt. Zehn Personen mussten evakuiert werden und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Verletzt wurde niemand. Die Bewohner wurden von Angehörigen aufgenommen, da das Gebäude nicht mehr bewohnbar war. Die Stromversorgung war gestört. Die Feuerwehr Lauterecken und die Wehr aus Medard waren mit 36 Kräften im Einsatz. Sie löschten das Feuer im obersten Stock. Der Schaden wird auf mehrere 1000 Euro geschätzt. Neben den Bewohnern wurde niemand im Bereich des Gebäudes gesehen. Die Brandursache ist laut Polizei noch unklar. Ein technischer Defekt im Bereich der Stromversorgung sei derzeit nicht ausgeschlossen. Veranlasst wurde eine Überprüfung durch einen Sachverständigen. Wichtig ist es für die Polizei zu erfahren, wer gegen 6 Uhr am Montag an dem Anwesen in der Hauptstraße geklingelt hatte, offensichtlich bevor das Feuer ausgebrochen war. Hinweise bitte unter Telefon 06382 9110 an die Polizeiinspektion in Lauterecken. Schon mehr als 500 Personen, genau 503, haben sich an der Unterschriftenaktion beteiligt und sich damit für den Erhalt des Hauses Sauvage in der Kuseler Fußgängerzone eingesetzt. Das hat die Initiative „Du bist Kusel“ gestern mitgeteilt. Die Gruppe will verhindern, dass die Stadt, wie zweimal vom Rat beschlossen, ihr Vorkaufsrecht nutzt und das Haus in der Fußgängerzone abreißt. |rhp

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