Kusel Aus dem Landkreis: Eiskübel-Aktion: Spendenkasse im Rathaus

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. Die Verbandsgemeindeverwaltung hat nach ihrer Nominierung durch die RHEINPFALZ-Lokalredaktion (wir berichteten am Mittwoch) ihre ALS Ice Bucket Challenge souverän gemeistert. Um der ALS-Forschung weiteres Spendengeld zukommen zu lassen, hat die Verwaltung im Bürgerbüro eine Spendenkasse aufgestellt, so dass sich die Bürger beteiligen können. Die ebenfalls nominierte Lokalredaktion Bad Dürkheim konnte wegen eines urlaubsbedingten Personalengpasses die Herausforderung nicht in der 24-Stunden-Frist meistern, will aber zugunsten der ALS-Forschung spenden. Diese Variante sieht die seit einigen Wochen laufende Aktion ausdrücklich vor. Die Polizeiinspektion Lauterecken, ebenfalls nominiert von der RHEINPFALZ, verkündete in großen Lettern per Mitteilung ihres Leiters Arno Heeling, dass sie bei der Ice Bucket Challenge selbstverständlich mitmache, weil es um eine gute Sache gehe – nämlich Aufmerksamkeit zu lenken auf die schwere Krankheit. Aber: Diese Beteiligung erfolge „auf eigene Art und Weise“. Das heißt laut Mitteilung: Kein Polizist aus Lauterecken gießt sich Eiswasser über den Kopf – davon hänge die Aktion nicht ab. Die Polizeiinspektion werde auch nicht als Gesamtes Geld spenden – ob einzelne Beamte spenden, sei deren Entscheidung. Und die Lauterecker Polizei werde niemanden nominieren, ebenfalls die Herausforderung anzunehmen. „Wir wollen niemand mit dem durch die öffentliche Nominierung verbundenen Druck konfrontieren, auch nicht wenn dies für eine gute Sache ist“, schreibt Heeling. Ihre Beteiligung an der Ice Bucket Challenge sieht die Lauterecker Polizei darin, dass man Informationen zu ALS sammeln und sich „intensiv damit beschäftigen“ wolle. So sei das auch mit dem Polizeipräsidium Westpfalz abgesprochen. Dort soll dann auch ein Artikel über ALS in der Hauszeitschrift für die Polizisten in der Westpfalz erscheinen. (wop)

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