Landstuhl
Wegen des Coronavirus bleibt das Altenzentrum St. Nikolaus in Landstuhl erst mal unbewohnt
„Das Gebäude ist fertig. Es wartet auf Bewohner“, sagt Melanie Müller von Klingspor, Pressesprecherin des Caritasverbands für die Diözese Speyer. Doch die werden erst mal nicht kommen. Angesichts der Corona-Pandemie sei der Umzug der noch 42 Einwohner – natürlich alles Risikopatienten – aus dem Altenzentrum Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben keinesfalls möglich. Derzeit sei auch noch nicht absehbar, wann das geschehen kann.
Zudem gebe es auch Interessenten, die sich für einen Platz im neuen Landstuhler Altenzentrum beworben haben und diesen auch bekommen sollten. In Landstuhl gibt es aber nur das Gebäude, das Personal – 50 Mitarbeiter – sollte ja auch aus Waldfischbach-Burgalben hierher mitkommen. „Alle Interessenten wurden angeschrieben“, erläutert Müller von Klingspor, dass die neue Situation kommuniziert wurde. Einige hätten sich anderweitig umgesehen, als klar war, dass St. Nikolaus den Betrieb nicht wie geplant aufnehmen kann. Den anderen werde ein Platz in Waldfischbach-Burgalben angeboten, bis eben der Umzug nach Landstuhl möglich ist. Allerdings müssten die neuen Bewohner vor der Aufnahme dort zunächst in eine zweiwöchige Quarantäne – um zu verhindern, dass das Coronavirus ins Altenzentrum Maria Rosenberg eingeschleppt wird.
Zum 1. April wurde für die Einrichtung in Landstuhl auch neues Personal eingestellt. Derzeit werde noch geprüft, ob diese neuen Mitarbeiter ihren Dienst zunächst in Waldfischbach-Burgalben aufnehmen können, bis dann der Umzug – je nach Entwicklung der Corona-Lage – möglich wird.
Arbeiten an der Außenanlage laufen noch
Dann würden sie und die Bewohner wohl in eine komplett fertige Anlage einziehen. Das neue Altenzentrum St. Nikolaus soll nämlich wie geplant bis April in seiner ganzen Pracht dastehen. Noch seien einige Arbeiten an den Außenanlagen abzuschließen und der Parkplatz müsse noch betoniert werden, verrät Müller von Klingspor, dass noch nicht alles fertig ist. Die beauftragten Firmen arbeiteten bisher trotz der Corona-Krise wie geplant weiter, so dass alles wie geplant fertig werden sollte. Und dann müsse in Landstuhl zunächst eben ein völlig leeres Gebäude in Schuss gehalten werden.