Reichenbach-Steegen RHEINPFALZ Plus Artikel Was Ortsbürgermeisterin Kathrin Wolf in Reichenbach-Steegen vor hat

Kathrin Wolf vor der Kindertagesstätte. Ob sie aus- oder neu gebaut werden soll, ist eine drängende Frage für die neue Ortsbürge
Kathrin Wolf vor der Kindertagesstätte. Ob sie aus- oder neu gebaut werden soll, ist eine drängende Frage für die neue Ortsbürgermeisterin und den Gemeinderat.

Kathrin Wolf ist seit einem guten halben Jahr neue Ortsbürgermeisterin von Reichenbach-Steegen. Wie sie sich in der Kommunalpolitik eingewöhnt hat und was ihre Pläne sind.

„Ich wusste nicht, was da alles auf mich zukommt“, sagt die neue Ortsbürgermeisterin von Reichenbach-Steegen, Kathrin Wolf, nachdem sie ein gutes halbes Jahr im Amt ist. Vorher war sie noch nie in der Kommunalpolitik tätig gewesen. Als richtiger Neuling habe sie ganz offen an die Sache herangehen können, sagt sie. Von Anfang an sei sie ernst genommen worden und habe sich inzwischen gut ins Amt eingefunden. „Ich mag volle Terminkalender. Und mir wurde die Wichtigkeit der Kooperation mit Behörden und Stellen bewusst, außerdem die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, den Beigeordneten und dem Rat.“ Anfangs sei es für sie sehr viel gewesen, sich in die verschiedenen Arbeitsbereiche und Themen einzuarbeiten.

Für ein drängendes Problem gilt es, in nächster Zeit eine Lösung zu finden: Soll die Kindertagesstätte Lummerland erweitert und umgebaut werden? Oder soll ein Neubau errichtet werden? Und wie geht es weiter mit dem Kindergarten-Zweckverband?

Ein weiteres wichtiges Thema im Ort ist der Glasfaserausbau. Viele Bürger seien schon mit Problemen an sie herangetreten. Auch die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage müsse man angehen.

Das alte Schulhaus als Wahrzeichen erhalten

Neu in den Blick nehmen will Kathrin Wolf die gemeindeeigenen Gebäude wie das alte Schulhaus. Es sei ein wertvolles Stück Geschichte und ein Wahrzeichen der Gemeinde, betont die Ortsbürgermeisterin. Doch die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen, und das Gebäude müsse renoviert werden. Dieser einzigartige Ort im Dorf solle erhalten bleiben. Sie könne sich etwa vorstellen, dass sich Bürger zu einer Genossenschaft zusammenschließen, das Haus renovieren und als bezahlbare Wohnfläche in der Ortsgemeinde anbieten.

„Es macht Spaß, Ortsbürgermeisterin von Reichenbach-Steegen zu sein“, betont Wolf. Besonders angetan sei sie von den Geburtstags- und Jubiläumsbesuchen, die sie stets selbst wahrnehme. Es sei schön, mit den Jubilaren zu erzählen. „Ich erfahre dabei vieles über die Bürgerinnen und Bürger.“ Auch der gute Zuspruch der Bevölkerung habe sie positiv überrascht. Neue Projekte und Initiativen wie zum Beispiel die Kulturwerkstatt und der Neujahrsempfang zeigten ihr, wie wichtig die Gemeinschaft und der Austausch im Dorf seien.

x