Kreis Kaiserslautern Vor der Landratswahl: Ein „Erfrischungsgeld“ versüßt den Helfern den Wahlsonntag

Hunderte Wahlhelfer zählen am Sonntag im Ehrenamt die Stimmen bei der Landratswahl aus.
Hunderte Wahlhelfer zählen am Sonntag im Ehrenamt die Stimmen bei der Landratswahl aus.

81.879 Wahlberechtigte sind am Sonntag, 18. Mai, im Landkreis Kaiserslautern dazu aufgerufen, einen neuen Landrat zu wählen.

Für hunderte ehrenamtliche Helfer wird es ein langer Tag: Von 8 bis 18 Uhr können die Bürger ihre Stimme abgeben. In der Verbandsgemeinde (VG) Bruchmühlbach-Miesau gibt es elf Wahllokale mit 110 Helfern. Sie erhalten für ihre Mühe ein „Erfrischungsgeld“ von 35 Euro (Beisitzer: 25 Euro), berichtet Andreas Traumer von der Verbandsgemeindeverwaltung.

„Wir haben 15 Wahllokale innerhalb der VG, davon neun gemischte Wahllokale, in denen Urnengänger und Briefwähler zugelassen sind, drei reine Urnenwahllokale und drei reine Briefwahllokale“, berichtet Nicole Fischer, die in der VG-Verwaltung Weilerbach für die Wahlen zuständig ist. Ein Problem, ausreichend Wahlhelfer zu finden, gab es nicht. „Alle Wahllokale sind mit acht bis neun Personen im Wahlvorstand besetzt. Insgesamt sind es also knapp 135 Personen.“ Ein „Erfrischungsgeld“ von 50 Euro soll ihnen den Einsatz am Sonntag versüßen.

Etwas weniger Geld gibt es in der VG Landstuhl, der größten Verbandsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern. Laut Bürgermeister Peter Degenhardt bekommen die Wahlvorsteher 35 Euro, die sonstigen Wahlhelfer 25 Euro. In den elf Ortsgemeinden und der Sickingenstadt mit insgesamt 25 Stimmbezirken (davon 15 Urnenstimm- und zehn Briefwahlbezirke) sind rund 200 Menschen im Einsatz. „Es werden bei dieser Wahl zwar nicht ganz so viele Wahlhelfer benötigt wie bei anderen Wahlen, aber wir haben diesmal mit vielen Absagen zu kämpfen“, berichtet Degenhardt.

15 Wahllokale sind in der VG Enkenbach-Alsenborn geöffnet, wie Borijan Radojevic von der Verbandsgemeindeverwaltung mitteilt. Dort stehen insgesamt 120 Wahlhelfer bereit, um für einen reibungslosen Wahlablauf zu sorgen. Die Wahlvorsteher erhalten 35, die restlichen Wahlhelfer 25 Euro für ihren Dienst.

Wahlvorstände gibt es in der VG Ramstein-Miesenbach zwar auch, mehr Geld bekommen diese aber nicht. Dort wird der einheitliche Betrag von 30 Euro an alle Wahlhelfer ausgezahlt, teilt Wolfgang Weber mit, der in Verwaltung für die Wahlen zuständig ist. Aufgrund der Reduzierung der Wahllokale auf 15 sei die Suche nach Wahlhelfern „im Großen und Ganzen okay“ gewesen. 125 Personen konnten letztlich für diese Aufgabe gewonnen werden.

Auch in der Verbandsgemeinde Otterbach Otterberg hat es nach Auskunft von Louisa Heinz von der VG-Verwaltung keine großen Probleme gegeben, Wahlhelfer zu finden, die in den zwölf Wahllokalen mit insgesamt 19 Stimmbezirken Dienst tun. Am Wahlsonntag werden 160 Personen inklusive der Mitarbeiter des Wahlamtes im Einsatz sein. Die Mitglieder der einzelnen Wahlvorstände erhalten ein Erfrischungsgeld. „Je nach Größe des Stimmbezirkes erwarten wir die Ergebnisse zwischen 18.30 Uhr und 19.30 Uhr.“

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