Ramstein-Miesenbach Virtuelles Friedenscamp startet am Mittwoch

Beim Camp dreht es sich auch um das Thema bewaffnete Drohnen.
Beim Camp dreht es sich auch um das Thema bewaffnete Drohnen.

Die Aktionswoche mit virtuellem Friedenscamp der Friedensinitiative Stopp Air Base Ramstein wird in diesem Jahr coronabedingt nur im Internet stattfinden. Von Mittwoch bis Samstag, 8. bis 11. Juli, können sich Interessierte online zuschalten und Live-Vorträge, Diskussionsrunden sowie ein Konzert mitverfolgen.

Das Motto lautet dieses Mal „Frieden geht immer!“. „Im virtuellen Friedenscamp gibt es Live-Vorträge und Diskussionsrunden, die die Möglichkeit bieten, Informationen zum Thema ,bewaffnete Drohnen’ zu bekommen oder sich mit Repressionen der Zivilgesellschaft durch biologische Bedrohungen auseinanderzusetzen“, beschreiben die Veranstalter das Programm. In den Vorträgen geht es auch um die Debatte zum Militär und sozial-ökologischer Konversion. Zwischen den Vorträgen und Diskussionen gibt es Rückblicke auf die letzten fünf Jahre Ramstein- Protest. Nach dem Tagesprogramm können sich die Teilnehmenden in virtuellen Räumen treffen und austauschen.

Am Samstag wird dann ein Online-Konzert über den Youtube-Kanal WeltnetzTV ausgestrahlt, um durch Spenden von der Pandemie besonders betroffene Künstler zu unterstützen.

Wer teilnehmen möchte, bekommt alle Infos zu der Veranstaltung und zum Friedenscamp auf der Homepage der Kampagne unter www.ramstein-kampagne.eu. Für die Teilnahme an der Online-Aktionskonferenz am 11. Juli, auf der die realen Aktionen im September in Berlin geplant werden sollen, ist eine Anmeldung nötig. E-Mails mit dem Betreff „Aktionskonferenz“ können an info@ramstein-kampagne.eu gesendet werden.

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