Enkenbach-Alsenborn Ursache des Brandes auf ehemaligen Munitionsdepot in Enkenbach noch unklar
Der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn kamen Kräfte der umliegenden Wehren und der US-Militär-Feuerwehr zu Hilfe. Auch ein Polizeihubschrauber mit einem Löschsack sowie die Drohnen des Landkreises Kaiserslautern und aus Winnweiler waren im Einsatz, berichtete der Enkenbach-Alsenborner Wehrleiter Torsten Erlenbach am Sonntagnachmittag.
„
Dürfte keine Munition mehr in den Bunkern liegen“
„Aufgrund der Trockenheit war das Feuer schnell ausgebrochen, aber zum Glück war es nicht mehr so windig wie noch vor einigen Tagen“, so Erlenbach. Deshalb breitete es nicht so schnell aus und übersprang vor allem nicht die rund vier Meter breiten Asphaltstraßen auf dem Gelände, wie er schilderte. „Auf diesem ehemaligen amerikanischen Militärgelände, das jetzt Bundesliegenschaft ist, dürfte keinerlei Munition mehr in den Bunkern lagern.“
Das Areal ist jedoch noch Sperrgebiet, die Feuerwehr musste deshalb ein Schloss aufbrechen, um zum Brand zu gelangen. Jenes werde vom Zuständigen der Liegenschaft, der auch vor Ort war, laut Erlenbach wieder angebracht. „Wir hatten noch sechs Personen zur Brandwache über Nacht dort, falls etwas aufgeflackert wäre“, fuhr der Wehrleiter fort. Gegen 6.30 Uhr wurde auch die Brandwache abgezogen.
Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, zur Ursache liegt noch nichts vor.