Weilerbach Tödlicher Unfall auf der Umgehungsstraße: Militärverfahren gegen Soldat erneut verschoben

Da gemäß dem Nato-Truppenstatut die US-Militärbehörden gegen den amerikanischen Unfallfahrer ermittelten, findet auch der Prozes
Da gemäß dem Nato-Truppenstatut die US-Militärbehörden gegen den amerikanischen Unfallfahrer ermittelten, findet auch der Prozess auf der Air Base Ramstein statt.

Der Fortgang des US-Militärgerichtsverfahrens rund um den tödlichen Verkehrsunfall auf der Weilerbacher Umgehungsstraße wurde erneut verschoben: Der Obergefreite der US-Luftwaffe, dem die fahrlässige Tötung eines 17 Jahre alten Schülers vorgeworfen wird, muss sich ab 2. Juli wieder vor Gericht verantworten.

Für das weitere Verfahren sind sechs Prozesstage angesetzt, teilt Kilian Blümlein, Sprecher der Air Base Ramstein, auf RHEINPFALZ-Anfrage mit. Eigentlich war geplant, dass der Prozess am Montag mit verschiedenen Anträgen im Vorfeld des Hauptverfahrens fortgesetzt werden sollte.

Bereits Anfang März war die Anklage gegen den US-Soldaten, der zum Unfallzeitpunkt 20 Jahre alt war, verlesen worden: Der US-Ankläger wirft ihm fahrlässige Tötung, rücksichtloses Verhalten im Straßenverkehr, rücksichtlose Gefährdung anderer und Dienstpflichtverletzung vor. Der tödliche Unfall ereignete sich am 6. Februar 2019: Nach einem Überholmanöver war der US-Soldat mit seinem Sportwagen frontal in einen dreirädrigen Transporter im Gegenverkehr gerast. Der 17-jährige Fahrer des Leichtkraftrads starb noch an der Unfallstelle.

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