Ramstein-Miesenbach Sternsinger bringen Segen in die Häuser
Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen“ in Indonesien und weltweit machten sich 42 Kinder und 13 Betreuer auf den Weg, um den Sternsingersegen weiterzutragen. Einige waren schon am Freitag, direkt nach der Schule, gestartet. Die jüngsten Sternsinger waren fünf Jahre alt, der älteste Betreuer 42 Jahre. Nach zwei Jahren Coronapause hätten sich die Bürger in Ramstein und Miesenbach wieder ganz besonders über den Besuch der Sternsinger gefreut, berichtet Stefanie Layes, eine der Betreuerinnen.
Am Samstagmorgen ging es bereits früh los, und die einzelnen Gruppen verteilten den Segen. Zum Mittagessen trafen sich dann alle Gruppen im Pfarrheim Heiliger Wendelinus. Dort hatten ein paar engagierte Mütter ein Essen gekocht und bewirteten die vielen Kinder. Nach einer kurzen Pause zogen die Gruppen dann wieder weiter. Die Kinder seien teilweise bis zum Einbruch der Dunkelheit in den Straßen unterwegs gewesen, so Layes.
Abschluss mit „Sternsinger-Cup“
Die ganze Aktion endete am Sonntag mit einem Wortgottesdienst in Ramstein im Mehrgenerationenhaus, der von der Gemeindereferentin Tina Becker, die dieses Jahr für die gesamte Sternsingeraktion verantwortlich war, gestaltet wurde. Anschließend kam es zu der Austragung des „Sternsinger-Cups“ mit Wettspielen, zu dem alle Gemeinden der Großpfarrei Heiliger Wendelinus eingeladen waren. Die Kinder freuten sich bereits auf das nächste Jahr, meint Layes. Das Dreikönigsorganistionsteam freue sich darüber, dass die Weihnachtsferien im nächsten Jahr den Dreikönigstag wieder miteinschließen werden.