Kreis Kaiserslautern Sprachförderung für ein weiteres Jahr gesichert

Die Kita Buchholz in Bruchmühlbach-Miesau hat die Förderzusage für eine halbe Personalstelle im Sprach- und Integrationsprogramm für ein weiteres Jahr erhalten. Dies teilte Ortsbürgermeister Klaus Neumann (SPD) in der Gemeinderatssitzung am Freitagabend mit.
Viele Kinder in der Kita Buchholz benötigten aufgrund ihres Migrationshintergrundes ein erhöhtes Betreuungsangebot. Das nun abgelaufene Programm sei in den vergangenen Jahren mit viel Erfolg durchgeführt worden. Der Gemeinde sei in Aussicht gestellt worden, die Förderung für die Folgejahre zu bekommen, berichtete Neumann. Die Einrichtung werde die Stelle in der Kita mit der Person fortführen, die bisher diese Aufgabe wahrgenommen hat. Um Nachteile für Kinder auszuräumen, die aus den anderen Kitas der Gemeinde in die Grundschulen kommen, solle das Sprachförderprogramm ausgeweitet werden, forderte Harald Hübner (SPD). Neumann wies darauf hin, dass die Vorgaben des Bundes außer Buchholz nur die Kita in Miesau erfülle. Sollten sich hier Fördermöglichkeiten ergeben, werde er die notwendigen Schritte einleiten. Im April wurde die Aufstellung eines Bebauungsplans „Gewerbegebiet Froschpfuhl“ beschlossen. Wie Neumann erläuterte, sei die Gemeinde bemüht, die Ausgleichsfläche für das Baugebiet außerhalb der Fläche anzulegen. Das Gebiet zwischen der Feuerwache Miesau und dem US-Depot werde dafür in Erwägung gezogen. Etliche Haushaltsansätze, die 2015 nicht verbraucht wurden, sollen in das neue Haushaltsjahr übertragen werden. Bekanntgegeben wurde, dass die Gemeinde die PEFC-Zertifizierung (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) für den Wald bekommen hat. Hierdurch sei eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, die dem Klimaschutz dient, durchführbar. Aus den Reihen der CDU und der Unabhängigen Bürgerfraktion (UBF) wurde die Parksituation in der Bahnhofstraße (Ortsdurchfahrt) in Miesau angesprochen. Durch beidseitiges Parken käme es zu Engpässen. Auch die nicht genügende Ausleuchtung des Rad- und Fußweges zwischen den Ortsteilen Vogelbach und Bruchmühlbach wurde beanstandet. Durch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik wurde bisher eine Stromeinsparung von 334.000 Kilowatt (52 Prozent) erreicht, was eine Kosteneinsparung von 85.000 Euro bewirkte. (wiu)