Kreis Kaiserslautern Sportler bekommen eine neue Grundlage

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Die Ortsgemeinde Reichenbach-Steegen stellt einen Antrag auf Förderung aus Bundesmitteln zur Sanierung des Kunstrasenplatzes des VfB Reichenbach. Ungefähr 25.000 Euro wird die Gemeinde selbst zu tragen haben.

Die Kosten für die Sanierung sind auf 250.000 Euro geschätzt, sagte Ortsbürgermeister Dirk Wagner (SPD) in der Ratssitzung am Dienstag. Der Bund fördert solche Maßnahmen mit bis zu 90 Prozent, so dass die Ortsgemeinde einen Kostenbeitrag von 25.000 Euro zu stemmen hat. Allerdings bedeutet dies nicht, dass Geld in dieser Höhe aus der Gemeindekasse in das Projekt fließen muss. Unter den Kostenbeitrag fallen auch Eigenleistungen, die den Gemeindehaushalt nicht belasten. Auch kostenfreie Planungsarbeiten und die Bauleitung ohne Berechnung können darüber geltend gemacht werden. Die Kommune erhofft sich eine Förderzusage im Frühjahr, so dass die Detailplanung und die Abstimmungen im Laufe dieses Jahres durchgeführt werden können. Im kommenden Jahr ist dann die Abstimmung der Ausschreibungsunterlagen vorgesehen, so dass im Frühjahr 2021 die vorgeschriebene Ausschreibung erfolgen kann. Unmittelbar danach sollen die Sanierungsarbeiten beginnen. Das Spielfeld wird hauptsächlich von Mannschaften des VfB Reichenbach genutzt. Dies sind zwei Herrenmannschaften, das Seniorenteam, die Frauenmannschaft und vier Juniorenmannschaften aus der Sparte Fußball. Weiterhin nutzt die Laufgruppe das Spielfeld für ihr Training. Im Amateur- und Breitensport liegt damit die wöchentliche Nutzungsdauer bei 40 Stunden, was zu einer deutlichen Abnutzung führt. Neben dem Sportverein nutzen auch die kommunalen Einrichtungen den Platz. Die in unmittelbarer Nähe eingerichtete Kindertagesstätte übt in den Sommermonaten auf diesem Gelände frühkindliche Sport- und Spieleerziehung aus. Ebenfalls auf dem Platz aktiv sind die vier Klassenstufen der Grundschule bei ihrem Sportunterricht. Auch das Nachmittagsprogramm sowie die Bundesjugendspiele finden dort statt.

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